: Gegenwartsliteratur

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Leipziger Buchmesse: Literatur muss gar nichts

Die Regale sind voll von "Büchern der Stunde": zur AfD, zu Sexismus, zur Gentrifizierung. Romane werden heute zu bloßen Debattenbeiträgen reduziert.

© Dennis Dirksen

"Das Teemännchen": Trostloser wird's nicht

Heinz Strunks Erzählband "Das Teemännchen" ist ein Buch voller Hoffnung – denn so trist wie hier kann die echte Welt kaum sein. Oder doch?

Ludwig Harig: Der Luftschiffer

Der Schriftsteller Ludwig Harig glaubte an die weltschöpferische Kraft der Sprache. Dem Literaturbetrieb blieb er fern. Nun ist er gestorben. Ein Nachruf

© Thomas Peter/Reuters

Leander Steinkopf: Verbittert in Berlin

Überall Hipster, überall Schwangere, und der Kaffee ist schlecht. In seiner neuen Erzählung schickt Leander Steinkopf einen larmoyanten Flaneur durch die Hauptstadt.

© Juliane Henrich

Anja Kampmann: Das Leben auf künstlichen Inseln

Anja Kampmann erzählt in "Wie hoch die Wasser steigen" von der Einsamkeit des modernen Menschen. Der bemerkenswerte Debütroman ist für den Leipziger Buchpreis nominiert.

Tod des Autors: Abgedankt und auferstanden?

Stefan Kutzenberger und Clemens J. Setz fragen in neuen Büchern: Ist er nun tot oder heilig, der gute alte Autor? Das ist in einem Fall hochkomisch, im anderen quälend.

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"Ach, Papa": Der lose Faden Zärtlichkeit

Eine Autofahrt voller Fragen: Was verbindet eine Tochter und ihren Vater? Und was unterscheidet beide Generationen voneinander? Ein Auszug aus dem Buch "Ach, Papa"

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Laura Freudenthaler: Darüber spricht man nicht

Laura Freudenthaler erzählt in "Die Königin schweigt" über eine Frau, die nie gelernt hat, auf sich selbst zu schauen. Der Roman entwirft das Porträt einer Generation.

Literaturempfehlungen: Die besten Bücher des Jahres

Den großen historischen Roman? Oder doch lieber schlanke, lustige Gedichte? Autorinnen und Autoren von ZEIT und ZEIT ONLINE empfehlen Literatur.

Durs Grünbein: Wider den bigotten Zirkus

Durs Grünbeins neuer Band "Zündkerzen" zeigt, dass Lyrik gegenwärtig, provozierend und politisch engagiert sein kann. Diese Gedichte sollte man mehr als zweimal lesen.

Peter Handke: Poesie vom Staatsfeind

Ist das nun grotesk oder erhaben? In seinem neuen Roman "Die Obstdiebin" bricht Peter Handke in die Picardie auf, um die Verstockten Hören und Fühlen zu lehren.

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Open Mike: Heißer Scheiß oder heiße Luft

In Berlin wurde zum 25. Mal der Open Mike vergeben, der wichtigste Preis für junge Literatur. Wie originell und widerspenstig kann Poesie sein, die sich verkaufen will?

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