: Gehirn

Das Herz, das sein Gehirn war

Carmen Kittel" heißt das Theaterstück, mit dem Georg Seidel leidlich bekannt geworden ist. Ansonsten wissen wir über ihn (weil wir den Klappentext dieses neuen Buches gelesen haben): "Geboren 1945 in Dessau, gelernter Werkzeugmacher, ab 1968 Bühnenarbeiter in Dessau, 1973 Beleuchter bei der Defa, ab 1975 am Deutschen Theater Berlin, zuletzt als Mitarbeiter in der Dramaturgie.

Wann beginnt das Leben?

Siebzig Tage nach der Empfängnis: Die Entwicklung des Gehirns macht den Menschen aus

Wie kommt der Geist in den Kopf?

Seit der Antike suchen die Menschen nach dem Ursprung des Bewußtseins: Ist es Teil der Natur oder kommt es von außen – von „oben“?

Doppelte Buchführung

Das Gehirn der Witwe Adalgisa „sauste und brauste von Erinnerungen, wie ein Feld im Juni von Insekten und Flügen, von Beinchen und Propellern“.

Embryonenforschung/Neurologie: Lotsen im Gehirn

Zwei zentrale Probleme faszinieren viele Hirnforscher: Zum einen möchten sie wissen, ob die Verschaltung der Nervenzellen im Gehirn erblich festgelegt oder aber flexibel ist, je nach gestellter Aufgabe.

Neurologie: Umbau im Gehirn

Der Grasfrosch auf dem Tisch sitzt seltsam da. Die rechten Beine sind stark angewinkelt, die linken krampfhaft weggestreckt.

Dynamischer Homunculus

Das Gehirn ist nicht nur ein wunderbar geordnetes Organ voller Muster, in dem die Nervenzellen parallel zur Hirnoberfläche in Schichten gegliedert, senkrecht zur Oberfläche in Säulen arrangiert sind, in dem Nervenzellen mit ähnlichen Aufgaben und Vorlieben nebeneinander liegen und nach ähnlichen Mustern verknüpft sind.

Wirre Fäden im Gehirn

Nach einem erschöpfenden Streifzug durch ein halbes Dutzend gewichtiger Theorien griff Richard Wurtmann ermattet zu einer Metapher.

Erforscht und erfanden

Ein „Angst-Eiweiß“ im Gehirn der Ratte und des Menschen wollen Wissenschaftler des amerikanischen „Nationalen Instituts für Seelische Gesundheit“ gefunden haben.

Wie Auge und Gehirn zusammenarbeiten: Sehen will gelernt sein

Es war kein Arzt und kein Anatom, der erstmals den Sehvorgang des Menschen richtig deutete. Vielmehr erkannte der studierte Theologe und spätere Mathematiker Johannes Kepler im Jahr 1583, daß es sich beim Sehen um einen Vorgang der Lichtbrechung handeln müsse Wie bei einer Lochkamera (Camera obscura) wird auf die Netzhaut ein Bild „gemalt“.

Medizin: Zellen gegen Parkinson

Vorsichtiger Optimismus : Zu dieser Einschätzung berechtigt nach Auffassung schwedischer Ärzte die erste Transplantation von Körpergewebe ins menschliche Gehirn.

In der Einsamkeit des Gehirns

Unter dem Titel steht lapidar: „Ein Bericht.“ Das kann vielerlei bedeuten. Das Buch, meldet der Klappentext, wurde in einer psychiatrischen Anstalt geschrieben.

Für Spieler: Fluch in Ketten

Das ordentlich geschachtelte Gehirn birgt Text in Computerlettern und strahlt Kühle und Nüchternheit aus. Ein Coverdesign, das nicht gerade nach kuscheliger Spiel-Gemütlichkeit duftet.