: Gentechnik

Der Bio-Computer

Das erste biologische Speicherelement könnte zu einer Ehe zwischen Elektronik, Biochemie und Gentechnik führen

Günstige Gene aus Fernost

Im Gen-Geschäft wächst die Konkurrenz. Japanische Chemiefirmen, allen voran Takeda Chemicals und Ajinomoto, investieren seit kurzem hohe Summen in Anlagen zur großtechnischen Erzeugung von Produkten mit Hilfe genetisch manipulierter Mikroben.

Gentechnik auf dem Acker

Die Symptome sind deutlich genug. Hunderte von Millionen Menschen hungern. In Ländern, in denen schon heute der Hunger herrscht, wächst die Bevölkerung am schnellsten.

Forschung: Mammon und Mikroben

Finanziell steht er "ganz gut da", sagt Peter Seeburg. Womit er etwas untertreibt. Denn er besitzt über 10 000 Aktien, die ein nettes Sümmchen sind: Anteile an der Genentech Corp.

Goldmine im Labor

Der Markt für diesen Stoff ist vermutlich groß genug, um jedem einen Anteil zu sichern", schätzt ein New Yorker Marktforscher die Chancen von Firmen ein, die Interferon schon herstellen oder demnächst produzieren wollen.

Im Prinzip: Hoffnung

Der Stoff, auf dem die Hoffnung ruht, verwirrt durch eine Reihe von paradoxen Eigenschaften: Er kommt im Körper jedes Menschen, in Tieren und sogar in Tabakpflanzen vor – und dennoch vermochten alle Forscher und Firmen, der Welt nicht einmal ein einziges Gramm zu isolieren.

Gentechnik und Krebs: Interferon von Mikroben

Die biologische Revolution marschiert. Letzte Woche erreichte die sich explosiv ausbreitende Anwendung genetischer Manipulationen – von den beteiligten Forschern heute mit sprachlichem Spürsinn lieber schlicht als Gentechnik bezeichnet – einen neuen Höhepunkt.