: George Grosz

Berlin: Eine Geschichte ohne Moral

Wie prägten die Künste die Goldenen Zwanziger im "Babylon Berlin"? Eine Reise zurück ins Jahr 1927, als die Zukunft kühl, laut und kühn klang.

© Thomas Lohnes/Getty Images

Wolfram Koch: Wo bitte geht’s zur Katastrophe?

Der "Tatort"-Kommissar Wolfram Koch spielt an der Berliner Volksbühne die Apokalypse des Johannes. Allein und ungekürzt – kann das gut gehen?

Sandburgen: Harte Arbeit am Strand

Der amerikanische Künstler Calvin Seibert baut Sandburgen im Stil des Brutalismus. Ein Gespräch über zerstörerische Möwen und vergängliche Architektur

Prothese: Ingenieure imitieren die Natur

Früher waren Prothesen primitive Hilfsmittel. Heute sind die Entwicklungen der Ingenieure manchmal besser als das Original. Beginnt das Zeitalter der Maschinenmenschen?

Kunst: Das kleine Ach

Zu Besuch beim Kunstprofessor und wahren Opfer des Beltracchi-Skandals, Werner Spies.

E S S K U L T U R : Einigkeit und Recht auf Eintopf

Graupen, Gänse, Klöße - die deutsche Plumpsküche lebt, allem Hedonismus zum Trotz. Gelobt sei, was satt macht, gilt für ein Volk, das seit dem Dreißigjährigen Krieg von einer Not in die andere gefallen war. Kollektive Mangel- und Hungertraumata sitzen fest verankert in unserem kollektiven Unterbewusstsein. Eine kleine Kulturgeschichte

Kunstsammlung: Dieser Grieche hat kein Problem

"Ich bin froh, dass ich etwas für die deutsche Wirtschaft tun kann." Mitten in der Krise präsentiert der Milliardär George Economou seine Kunstsammlung in Athen.

© JOHNNY EGGITT/AFP/Getty Images

Raubkunst: Was nach der Flucht übrig blieb

Die Erben des Malers George Grosz wollen ein Museum in Berlin. Doch noch immer müssen sie um die Rückgabe vieler Werke kämpfen - auch mit dem New Yorker MoMa.

Jazzgeschichte: Dadadeutschland

Trotz rassistischer Vorurteile konnte der schwarze Jazz die weiße Weimarer Republik erobern. So hat er die Kunst- und Musikszene Deutschlands maßgeblich beeinflusst.

porträt: Der Verlorene

Er war Jude, Protestant, Kommunist, Katholik. Er floh aus Nazideutschland in die Sowjetunion, kehrte zurück, erlitt die Qualen dreier KZ, fand sein letztes Asyl in Manhattan: Hermann Borchardt (1888 bis 1951). Sein Jahrhundertroman "Die Verschwörung der Zimmerleute" ist das letzte große bislang ungedruckte Werk des deutschen Exils

Einigkeit und Recht auf Eintopf

Graupen, Gänse, Klöße - die Plumpsküche ist nicht totzukriegen, allem Hedonismus zum Trotz. Eine kleine Kulturgeschichte

Große Stimme, kluger Kopf

Sachlich und leidenschaftlich: Die Sopranistin Angela Denoke ist der neue Star der Opernbranche

Vergessene des Lebens

Die Opern "Mahagonny" und "Katja Kabanowa" bei den Salzburger Festspielen