: Georges Bataille

Rétif de la Bretonne: Sex ist gut fürs Denken

Radikal authentisch – das gibt es nicht erst seit Knausgård. Das zeigt die erotische Autobiografie des Schriftstellers Rétif de la Bretonne aus dem 18. Jahrhundert.

© Michael Loccisano/Getty Images

Kim Kardashian: Die popokulturelle Amöbe

Kaum jemand wird so viel fotografiert wie Kim Kardashian – vor allem von sich selbst. Und kaum jemand so gehasst. Wer sich ihr Buch "Selfish" anguckt, findet den Grund.

Roman "Monsieur": Wein muss jetzt her

Emma Becker ist 24 und hat einen Roman geschrieben über eine junge Frau, die einem älteren Mann verfällt. Eine Begegnung in Paris

Internetspiele: Anruf von der Spielfigur

Alternate Reality Games sind Rollenspiele, die bis ins wahre Leben reichen. Literaturwissenschaftler erkennen hier schon eine neue Art des Geschichtenerzählens

Feier des Lachens

Ist Georges Bataille, der Denker des Obszönen, ein weltfremder Esoteriker?

Lieben nur

Tyrannei der Lust, Renaissance des Begehrens und Kunst der Liebe: Neue Bücher über die sexuelle Lage und kein Wort zu viel

Der immer andere

Mikkel Borch-Jacobsens wissenschaftshistorische Studie über Jacques Lacan, den Zauberer der Psychoanalyse

Endlose Geschichte

Alexandre Kojève, der russisch-französische Philosoph, der das Schlagwort vom "Ende der Geschichte" populär gemacht hat, soll über dreißig Jahre lang für das KGB gearbeitet haben

Dildo hat euch lieb

Der Pornofilmproduzent Josef Baumberger: Erregung ist eine Frage der Distanz

Die Welt verletzen!

Zum 100. Geburtstag des französischen Philosophen, Dichters, Heiligen und Erotomanen Georges Bataille

Rudolf Engen: Potlatsch

Immer wenn die kreativen Kollegen der Europäischen Management- und Marketing-Agentur (EMMA) nach Feierabend in ihrem Stammlokal außer Soleiern und Werbeklatsch die deutsche Einheit durchkauen, wie sie so plötzlich kam und was sie bedeutet, entwickelt Kollege L.

Axel Matthes’ Jahrbuch aus dem Niemandsland zwischen Kunst und Wissenschaft: "Der Pfahl": Findlinge

Wie ein wüst hingeschütteter Kehrichthaufen ist diese schönste Welt." Heraklits Fragment – ein frühes Manifest der Postmoderne? Oder die Aufforderung zur Erfahrung des Andersseins, des Heterogenen? Auf den Seiten des von Axel Matthes herausgegebenen "Pfahl" jedenfalls nimmt sich der zweieinhalb Jahrtausende alte Satz des Vorsokratikers wie eine versteckte Leseanleitung aus.