: Georgia

Besuch aus Nicht-Amerika

Nach Georgia verweht: Das Abenteuer einer Woche unter Studenten im amerikanischen Süden

Jes Rau aus New York: Carter im Aufwind

Eine Woche nachdem Präsident Carter der Nation vom Bildschirm herab das Ausmaß der nahenden Energiekrise ausgemalt und ihr sein – im wesentlichen auf Energiesparen abzielendes – Krisenprogramm erläutert hatte, will es fast so scheinen, als brauchte er sich um seine Wiederwahl keine Sorge zu machen.

Amerika erwartet Deng: Träume vom großen Geschäft

Einen Komplex der Haßliebe zu China hatte Dean Acheson bei seinen Landsleuten beobachtet. Der amerikanische Außenminister, von 1949 bis 1953 selber ein harter Verfechter der Nichtanerkennung Rotchinas, urteilte später, dieser Komplex habe vernünftigen außenpolitischen Entscheidungen immer im Wege gestanden.

Ein Testfall

Als der Gouverneur aus Georgia im Januar 1977 ins Weiße Haus einzog, bgann er sofort, der Sowjetunion gegenüber neue Töne anzuschlagen.

Das Ende der Entwicklungshilfe?

Diese Rede gibt vor, darüber zu berichten, „wie in den Vereinigten Staaten heute die Entwicklungshilfe gesehen wird“. Vermutlich glaubten auch die Redakteure, die sich zum Abdruck der Auszüge entschlossen, es mit einer sachlichen Information zu tun zu haben.

Um 18 Uhr im Schlafrock

In Hollywood spielte er 50 Filme lang den galant lächelnden Verlierer, der nie die Schöne gewinnt, oft genug in der Schlußszene sterben muß und fast immer im Schatten des kassenträchtigen Stars steht.

Nach dem Zerfall ein neues Gift

Untersuchungen amerikanischer Wissenschaftler geben uns einmal mehr zu verstehen, daß unser Wissen vom Schicksal der Schädlingsbekämpfungsmittel in der freien Natur noch sehr lückenhaft ist.

„Alle Weißen sind Teufel”

Die Stimme ist scharf und aufreizend, die Hautfarbe heller Milchkaffee. „Der weiße Mann will nicht, daß Ihr gute – Bürger seid“, schreit die Stimme.

Schock über Vietnam-Morde

Die Nachrichten von dem Blutbad, das amerikanische Soldaten im März des vergangenen Jahres unter den Einwohnern mehrerer südvietnamesischer Ortschaften angerichtet haben sollen, haben in den USA große Beunruhigung und in vielen Teilen der Welt Empörung ausgelöst.

Neue Besen in Washington: „Der Klüngel“ läßt grüßen

Beim Thema Dollar ’fällt einem unwillkürlich Michael Blumenthal ein. Der bisherige US-Finanzminister gilt vor allem außerhalb der USA als der Mann, der den Kurs der amerikanischen Währung „heruntergeredet“ und durch seine Unterstützung der Carterschen Expansionspolitik um jeden Preis die Dollar-Schwindsucht beschleunigt hat.

Die Morgenluft der Reaktion

Im Restaurant des amerikanischen Repräsentantenhauses verteilt der segregationistische Gouverneur des Bundesstaates Georgia, Lester Maddox, Nachbildungen von Axtstielen an Touristen und Bewunderer.

In der Politik ein Konservativer

Am Tage vor der Stuttgarter Premiere von Rolf Hochhuths neuem Theaterstück, sagte der christlich-demokratische Bundestagsabgeordnete Olaf von Wrangel – und er meinte; was er sagte –, wir seien es der Führungsmacht der Nato schuldig, sie in guten und schlechten Zeiten zu unterstützen.

Bürgerkrieg in USA

Amerikas unbewältigte Vergangenheit liegt plötzlich wie ein unheilvoller Schatten über der Gegenwart dieser Vereinigten Staaten.

Vergrätzt wie Vetter Jimmy Carter

Carolyn hat Probleme. Eins ist ihr Vetter Jimmy. Der ist nach Washington gezogen, um einen undankbaren Job anzunehmen, obwohl er es in Atlanta viel schöner hatte.

DER ANGSTGEGNER

Sie ist wieder da: die ominöse „5“ vor dem Komma. Für die meisten unserer westlichen Nachbarn wäre eine Teuerungsrate von fünf Prozent ein wirtschaftspolitisches Wunder.

Gesichter von Gebäuden

Für mich haben, die alten Gebäude Gesichter, Gesichter, die eine stumme, eigentümliche Botschaft zu vermitteln scheinen aus der Zeit, in der sie gebaut wurden.

Es grollt zwischen den Supermächten

Ob wohl der Gipfel in Bonn die Europäer daheim mit neuer Zuversicht erfüllt hat? Der deutsche Botschafter in Washington meinte nach seiner Rückkehr: „Die Landschaft gleicht jetzt nicht mehr einem Minenfeld, sondern eher einem Garten, in dem jeder die Gräben und auch die Gruben kennt.

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