: Germanistik

© Madlen Krippendorf für DIE ZEIT

Germanisten: "Diese Plastikwörter!" – "Ja, Plastikmüll!"

Peter Strohschneider und Peter-André Alt sind als Germanisten allergisch gegen die Sprache der Wissenschaftspolitik, aber als Wissenschaftsmanager ständig damit befasst.

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Serie: Ehemaligenverein

Gebrüder Grimm: Geschwisterliebe unter Brüdern

Die Brüder Grimm haben Jura studiert – und nebenbei die Germanistik erfunden. Was wäre heute aus ihnen geworden? Teil 19 einer Serie über Studenten von früher.

Germanistik: Hölderlin, digital verdichtet

Die Germanistik ist ein unverwüstliches Massenfach, ächzend ist sie ins neue Jahrtausend getaumelt. Jetzt setzt Entspannung ein. Die Ergebnisse des neuen CHE-Rankings.

Germanistik: Google und Goethe

Germanisten öffnen sich anderen Disziplinen – das Centrum für Hochschulentwicklung hat das Fach neu bewertet.

kleiner werdende Zeit.: Kleine Zeiten

Hans Magnus Enzensberger, 1929 in Kaufbeuren geboren, Studium der Germanistik und Philosophie, Promotion über Clemens Brentano, ist Autor mehrerer Gedichtbände (zuletzt „Die Furie des Verschwindens“, 1980), vieler Essaybände (zuletzt „Politische Brosamen“, 1982), Herausgeber von Anthologien, Gründer von Zeitschriften (zuletzt „Trans Atlantik“) und Träger mehrerer Literaturpreise.

Zeitmosaik

„Deutsch für Deutsche“, unumwunden als Nachhilfestunde für Abiturienten gedacht, die Germanistik studieren wollen, wird im kommenden Semester in Bonn angeboten.

Stumm und ohne Hoffnung

Kommt, reden wir zusammen, wer redet, ist nicht tot“: Mißt man die Vitalität der Germanistik an diesem Vers Gottfried Benns, dann war sie vor fünfzehn Jahren, auf dem Höhepunkt der Studentenbewegung, noch quicklebendig.

Eva Zeller

EVA ZELLER, 1923 in Eberswalde geboren, studierte Germanistik und Philosophie, lebte von 1956 bis 1962 in Südwestafrika und veröffentlicht seit 1956 Prosa und Lyrik.

Horst Bieneks Poetik: Im Exil

Das Thema Exilliteratur steht groß auf der Tagesordnung des Kulturbetriebes und der Germanistik. Etwas verspätet, dafür aber mit guter deutscher Gründlichkeit, hat sich eine Exilforschung etabliert; daß sie sich auf die Jahre 1933-1945 konzentriert, versteht sich von selbst.

Die letzte Freiheit

Wenn ich erzähle, daß ich im Hauptfach Germanistik und im Nebenfach Politologie und Philosophie studiere, kommt meist ein mildes Lächeln und die Frage, ob ich Lehrer werden wolle.

Deutsch-Elend

Als Beitrag zu dieser Diskussion will auch der Artikel von Professor Walther Killy verstanden sein. Killy war einer der ersten, die nach dem Kriege der deutschen Germanistik, und damit den Deutschlehrern, neue, vernünftige Wege zu weisen versuchten, heraus aus der verlogenen Ästhetik nationaler Selbstbeweihräucherung, hinein in die Logik der Texte und der weltweiten Kommunikation.

Für die Ungarn der Dichter schlechthin

Daß sich Klassiker heutzutage nur noch in den heiligen Hainen der Germanistik oder Romanistik zeigen und frei bewegen dürfen, in den stillen Archivreservaten, die eigens zu diesem Behufe mit undurchdringlichen Stacheldrahtzäunen umgeben werden, pfeifen die Spatzen von den Dächern.

Eine germanistische Bilanz

Das Wort von der Germanistik in der Krise droht in die Krise zu geraten. Das hat seinen Grund zum einen im sich verschleißenden Reizwert der Provokation.