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Germanwings-Absturz: Tödlicher Entschluss im Cockpit

  • Am 24. März 2015 zerschellt ein Airbus A320-211 der Lufthansa-Tochter Germanwings auf dem Weg von Barcelona nach Düsseldorf in den Alpen. Alle 150 Menschen an Bord sterben.
  • Der Co-Pilot brachte die Maschine absichtlich zum Absturz. Sein Motiv ist unklar. Er hinterließ keinen Abschiedsbrief oder erklärende Notizen.
  • Am Tag der Katastrophe war der Co-Pilot krankgeschrieben, verschwieg dies aber. Kurz zuvor hatte ihm ein Mediziner eine Überweisung in eine psychiatrische Klinik ausgestellt.
  • Einige Hinterbliebene der Opfer fordern höhere Entschädigungen. Ein Anwalt will in den USA gegen die Flugschule klagen, die den Co-Piloten ausbildete.
  • Experten fordern unter anderem, die ärztliche Schweigepflicht zu lockern und häufigere psychologische Tests für Piloten einzuführen.