: Gewitter

Der Garten. Und mitten hier in der Stadt Das riecht nach Gewitter, da kommt was Von Westen die Elbe hoch gegen Hamburg Und weißer noch leuchten und rosa nun Gegen den Tintenhimmel die Blüten am Apfelbaum. Frieden. Frieden. Friedliches Grollen, der Donner rückt näher. Und ich Zahl die Sekunden zum Blitz, dem alten Kinderspielzeug der Götter. Da haben wir Menschenkinder inzwischen ganz andere Dingerchen auf der Pfanne, das sind so Knallerbsen hoppla mit anderem Blitz, mit Anderem Donner. Die Luft steht starr und Riecht nach Wind. Noch duften die roten Klinkersteine nach Sonne. Und jetzt Keifen die Amseln der Katze nach, die Spottdrossel macht auf Nachtigall, paar Spatzen keuchen ins Grün. Ein kleiner Friede neigt sich zum Abend, die Welt. Ist in Ordnung. Nun kommt es, und nun Trommeln die ersten Tropfen und faul aufs Vordach. Der schwarze Vogel zottelt noch Schnell ein Fleisch aus dem frischrasierten Rasen. Und Regen. Regen bewegt die Luft. : Sprachschwierigkeiten

Der Garten. Und mitten hier in der Stadt Das riecht nach Gewitter, da kommt was Von Westen die Elbe hoch gegen Hamburg Und weißer noch leuchten und rosa nun Gegen den Tintenhimmel die Blüten am Apfelbaum.

Wandern im Fassatal

Es gibt Gegenden, in denen man offenbar immer gerade zur falschen oder noch nicht ganz richtigen Zeit ist. "Schönes Sommerwetter, knackige Luft, fabelhaft gewaltige Gewitter – gewiß, gewiß, aber Sie müssen das hier erst mal im Herbst erleben!" Man kann den Hinweis der Kenner, die das immer so umwerfend genau wissen, auch umdrehen: "Den Herbst – den müssen Sie hier erleben!" Solche Landschaften, die erst den Sommer abschütteln müssen, um zu sich zu kommen, gibt es vor allem da, wo Berge und Bäume sind, die jetzt anfangen, ihre feineren Reize zu entfalten: die einen durch die schräge rote Sonne, unter der sie zu blühen anfangen, die anderen durch ihr altes Laub.