: Gießen

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Serie: Wo seid ihr Professoren

Debatte: Die Hässlichkeit der unnahbaren Dozenten

Warum äußern sich Professoren nicht in Debatten? Unser Autor sagt: Der pragmatisch-karriereorientierte Typ ist gefragt – mit einer Heidenangst vorm Scheitern.

Hier irrte G.B.S.

Unter die „Klassischen Stücke“, wie man jetzt die Buchausgabe von Shaws erfolgreichsten Werken nennt, wird man, Buoyant Billions (deutscher Titel: „Zu viel Geld“) dereinst gewiß nicht zählen.

Hessen: Er will verklagt werden

Der Magistrat der Stadt Gießen hat nach einer offiziellen Verlautbarung vom 15. November den Wunsch seines ehemaligen Stadtrates, des jetzigen hessischen Wirtschaftsministers Gotthard Franke (GB/BHE), man möge ihn auf Herausgabe eines Gehaltsrestes aus dem Januar 1955 verklagen, bisher nicht erfüllt.

Klein-und Zwergbauernwirtschaften

Der folgende Artikel von Dr. G. Preuschen, dem Direktor des Instituts für landwirtschaftliche Arbeitswissenschaft und Landtechnik in Bad Kreuznach, war bereits geschrieben, ehe sich in der letzten Woche auf einer recht ergiebigen Tagung in Bad Ems die Forschungsgesellschaft für Agrarpolitik und Agrarsoziologie (gemeinsam mit der Deutschen Gesellschaft der Landbauwissenschaften) mit dem gleichen Thema beschäftigte, speziell in den drei großen Referaten der Professoren Rolfes (Gießen), Weippert (Erlangen) und Niehaus (Bonn).

DDR: Banken in Not

Die Reform des maroden Kreditwesens wird die Bonner Regierung Milliarden kosten

Kinderspielplätze präzise kritisiert

An den öffentlichen, oft schon umstrittenen Kinderspielplätzen übt Professor Dr. Hildegard Hetzer, Direktor des Seminars für Pädagogische Psychologie an der Hochschule für Erziehung in Gießen, präzise Kritik: Die meisten Kinderspielplätze, für 30 000 Mark oder mehr angelegt, sind dem simplen Hinterhof oder gar einer Baustelle weit unterlegen.

Gerontologie: Erfolg bei den Alten, Zweifel beim Geldgeber

Der Leiter der Stiftung Volkswagenwerk, Otto Häfner, begründete die Ablehnung freundlich: Das vorgelegte Arbeitsergebnis sei zwar „eine recht nützliche Information für Institutionen und alte Menschen, die in dieser Art tätig sind“.

Steuerreformen: Entlastung tendiert gegen Null

Vertraut man dem strahlenden Lächeln der sechzehn Zeitgenossen, dann glauben sie wirklich an den Titel der Broschüre, die sie zieren: „Unsere Steuerreform“, Was darunter präzise zu verstehen ist, bringt die Bundesregierung als Herausgeberin auf die griffige Formel: „Weniger Steuern.

Familien als Krankheitserreger

charakteristisch. Ihre Gegner nennen sie „Psychiatrisierung“, und sie meinen: Hier werden soziale Mißstände, deren ganz unmedizinische Ursachen zu beseitigen wären, zu einem Phänomen deklariert, dessen pathologische Begleiterscheinungen es zu „heilen“ gälte.

Der Boß von morgen

Auf Durchstehvermögen und Zuverlässigkeit wird in Zukunft besonderer Wert gelegt

Kommunalreform: Der Unfug mit dem großen „L“

Es begann damit, daß der damalige Wetzlarer SPD-Landrat Dr. Werner Best Ende 1969 in einer Journalistenrunde von einer „kommunalpolitischen Utopie“ sprach, die eines Tages ganz sicher Schlagzeilen machen werde.

Streit um Berlin: Hat Bonn überzogen?

Haben wir denn nicht überzogen?“ Unter dieser Titelzeile befaßt sich in der letzten Nummer der sozialdemokratischen Wochenzeitung Vorwärts ein renommierter Jurist, der ehemalige Vizepräsident des Bundesverwaltungsgerichts und jetzige Honorarprofessor an der Universität Gießen, Helmut R.

Die Infamie der Wahrheit

In der vorletzten Woche hatte die ZEIT Auszüge aus einem offenen Brief des Deutschen Studenten-Anzeigers an Frau Professor Helge Pross, Soziologin an der Universität Gießen, veröffentlicht und kommentiert.

Hausse an der Gießener Musikerbörse

Im Grunde ist dies hier eine regelrechte Messe. Messeleiter Wolf Hanke, Chef der Fernseh-Hauptabteilung Politik und Kultur des Hessischen Rundfunks, macht weder sich noch anderen etwas vor: Als er vor zwei Jahren zum erstenmal die „Gießener Musiktage für junge Solisten“ ausrichtete, wollte er zunächst einmal zwei voneinander abhängige, sich gleichermaßen liebende wie hassende Gruppen zusammenführen – die angehenden, jetzt gerade noch am Ende ihrer Ausbildung stehenden Künstler, sozusagen die „Ware“, und deren „Verkäufer“, die professionellen Musikmanager, die Agenten, Generalmusikdirektoren und Programmredakteure.

Drogen: Strafe statt Therapie

Am kommenden Montag wird in Bonn ein Hearing zur Reform des Betäubungsmittelgesetzes stattfinden. Federführend bei dieser Reform ist Gesundheitsministerin Antje Huber, die von vielen Drogen-Experten für inkompetent gehalten wird.