: Goldpreis

Zeit und Geld: Kein Interesse am Gold

Vollständig verflogen ist die Hausse-Stimmung am Markt für Gold und andere Edelmetalle. Vor zwei Wochen rutschte der Goldpreis zeitweise sogar unter die Marke von 400 Dollar, die als "Schallmauer" gilt.

Gespräche um Bankschalter: Die Erben des Krüger-Rand

Gold und Goldmünzen waren in den letzten Jahren für den Bundesbürger keine gute Anlage. Durch die gegenläufige Bewegung von Goldpreis und Dollar veränderte sich der Wert von Barren und Münzen nur wenig.

Keine goldenen Zeiten

Selbst die unermüdlichsten Propheten des gelben Metalls hatten auch für dieses Jahr fast alle Hoffnung begraben: Der Goldpreis, der sich trotz der stürmischen Dollar-Hausse wochenlang knapp oberhalb der psychologisch wichtigen Grenze von 300 Dollar je Unze gehalten hatte, war schließlich doch eingebrochen.

Wachsende Nervosität

An den internationalen Finanzmärkten herrscht Unruhe. Auslöser ist die Sparkassenkrise in den USA. Sie hat dem Dollar einen heftigen Stoß versetzt und den Goldpreis steigen lassen.

Gespräche am Bankschalter: Gold im Angebot

Die "Vermögen" der Deutschen sind einseitig auf Geldforderungen ausgerichtet. Die Sachwerte, also Aktien, Grundvermögen und Gold, haben einen zu geringen Stellenwert.

Gold: Spiegelbild

Zwischen 850 und 300 Dollar je Feinunze bewegte sich der Goldpreis in den letzten zweieinhalb Jahren. Als kurzfristige Geldanlage war Gold ein Flop.

Börsen-Report: Spekulation auf Frieden

Der Falkland-Konflikt hat bisher an den Weltbörsen keine tiefergehenden Spuren hinterlassen. Er vermochte nicht einmal den Goldpreis längerfristig zu stabilisieren.

Gold in der Offensive

Der Goldpreis liegt wieder im Aufwind. Noch vor wenigen Monaten herrschte auf dem internationalen Goldmarkt tiefer Pessimismus.

Gold: Für Kleinsparer?

Gegenwärtig sinkt der Goldpreis so rasant, daß alle Sparer aufatmen, die ihr Geld in festverzinsliche Papiere gesteckt haben.

Goldregen über Südafrika

Vom hohen Goldpreis profitieren Minengesellschaften, Steuerzahler Und Schwarze Arbeiter

Goldhandel: Trost für Verlierer

Die Gold-Lobby hat zur Zeit alle Hände voll zu tun. Sie muß ihren Klienten erklären, warum Gold unabhängig von den gegenwärtigen Preisschwankungen und trotz des plötzlichen Sturzes des Goldpreises von 850 auf 470 Dollar je Unze die "sicherste Anlage der Welt" geblieben ist und es nach wie vor den "besten Schutz vor der weltweiten Inflation" bietet.

Goldmarkt: Verführung des kleinen Mannes

Ausgerechnet jetzt hat die Dresdner Bank den Kauf von Gold leichter gemacht. Sie hat mit eigenen Fünf- und Zehn-Gramm-Barren ihr Angebot erweitert und damit "eine Marktlücke geschlossen", wie Hans-Joachim Schreiber, das für das Geldgeschäft zuständige Vorstandsmitglied, ungerührt erläuterte.

515 Dollar für 31g Gold

Der Goldpreis, der im Jahre 1979 immer neue Rekorde gebrochen hatte, sorgte wenige Tage vor dem Jahreswechsel für eine letzte Sensation, indem er die "Traumgrenze" von 500 Dollar je Unze durchstieß.

Faust aufs Auge

Der Start in die achtziger Jahre steht unter einem unglücklichen Stern. Wahnwitzige Spekulation treibt den Goldpreis fast täglich auf neue Rekordmarken; der Dollar wackelt trotz aller Stützungsversuche; die Gewerkschaften stellen Forderungen, die kaum Hoffnung auf eine Lohnrunde der Vernunft aufkommen lassen; die erst wenige Wochen alten Voraussetzungen über wirtschaftliches Wachstum und Beschäftigung müssen schon wieder nach unten, die Inflationsprognosen nach oben korrigiert werden; die Ölpreise sind von den Förderländern noch vor Beginn der Opec-Konferenz in Caracas erneut kräftig heraufgesetzt worden.

Goldproduktion: Mit Mikroben auf Schatzsuche

Beim Gold scheinen die Gesetze der Marktwirtschaft auf dem Kopf zu stehen: Obwohl innerhalb der letzten zehn Jahre der Goldpreis um rund tausend Prozent gestiegen ist, hat die Goldproduktion in der westlichen Welt seit Beginn des Booms nicht zu-, sondern abgenommen und ist seither auf einem Tiefpunkt stehen geblieben.

Goldmarkt: Rausch und Schock

Wer mit Gold spekuliert, muß gute Nerven haben. Nach einer bisher beispiellosen Hausse, die den Goldpreis in immer größeren Sprüngen zu immer neuen Rekorden trieb, hat die Preiskurve Anfang Oktober wieder einen scharfen Knick nach unten bekommen.

Dagobert Duck im Glück

Man muß nicht so viel Gold besitzen wie Dagobert Duck, dem im Reich der comic strips wohnhaften reichen Onkel von Donald Duck, um über die derzeitige Entwicklung des Goldpreises in Ekstase zu geraten: Kurzfristig erreichte der Preis des gelben Metall bereichte die schwindelnde Höhe von 340 Dollar, Wer mit Goldmünzen, Goldbarren oder Goldzertifikaten unter dem Kopfkissen zu Bett geht, der wacht derzeit mit dem schönen Gefühl auf, daß der Wert seines Goldschatzes sich seit Jahresanfang um fast fünfzig Prozent erhöht hat.