: Goldpreis

Kein Grund zur Panik

Auch nach den Beschlüssen von Jamaika wird der Goldpreis nicht ins Bodenlose fallen

Wie wertvoll ist das Gold?

Frankreich hat die Bewertung seinerin Gold gehaltenen Währungsreserven geändert und wählt als Wertansatz nicht mehr den offiziellen Goldpreis von 42,22 Dollar je Unze, sondern den jeweiligen Marktpreis.

Profite aus den Gruben

Jahrelang hatten goldgläubige Geldanleger auf das Ereignis gewartet. Doch als es kam, war die Enttäuschung groß, Am 23. April beschlossen die neun EG-Finanzminister, Währungsgold künftig nicht mehr zum amtlichen Fixpreis von 42,22 Dollar pro Unze, sondern zum Freimarktpreis zu tauschen, der im April fast 180 Dollar erreichte.

Goldbestände unterbewertet

Die in Gold gehaltenen Währungsreserven der Zentralbanken sind noch, ungehobene Schätze. Solange das Gold zum amtlichen Preis, von 42,22 Dollar je Unze bewertet wird, der Goldpreis am freien Markt aber viermal höher liegt, wollen sich die Zentralbanken nicht vom Gold trennen.

Zeit spart Geld

Der Weg zu einem Goldpreis von 200 Dollar je Unze sei nicht mehr weit, erklärte das Vorstandsmitglied der Degussa, Dr. Gert Becker.

Und immer wieder kommt der Goldrausch

Der Goldpreis geht hoch. Die Spekulanten sind high. Und zum Rausch der wenigen mit den Goldfingern, die voll in die Gewinne greifen, gesellt sich der run der vielen, denen das Gerücht im Nacken hockt, daß ihr Papiergeld mitsamt den Rentenpapieren eines eher nahen als fernen Tages eben nur Papier sein wird.

Flucht aus der Mark

Kaum hätten sich die Menschen daran gewöhnt, daß hohe Goldpreise und Dollarschwache zusammengehören, da beweisen die Märkte genau das Gegenteil.

Goldminen- Aktien: Wieder Gewinn aus mageren Gruben

Das Goldfieber hat die Aktien der Goldbergwerke erfaßt. An der Londoner Börse, dem Hauptumschlagplatz für Goldminenaktien, stieg der Index in den letzten neun Monaten um rund 130 Prozent und erreichte in der vergangenen Woche einen neuen Höchststand, nachdem er erst im Herbst vergangenen Jahres auf einem historischen Tiefpunkt angelangt war.

Die Goldlobby greift wieder an

Auf dem Goldmarkt ist der Teufel los. Solange der amtliche Goldpreis 35 Dollar je Feinunze betragen hatte, hat sich der freie Preis für Gold nicht allzuweit von ihm entfernt.

Goldpreis: Schonzeit für "fette" Minen

Als der Londoner Goldbankier Paul Jeanty vor knapp zwei Jahren die Prognose aufstellte, der Preis für Feingold würde (von seinerzeit 36 Dollar) bis 1980 auf 80 bis 100 Dollar je Feinunze (31,1035 Gramm) steigen, hielten ihn viele seiner Kollegen für einen Phantasten.

Knapp

Der freie Goldpreis steigt und steigt, zumindest vorübergehend. Am Londoner Markt wurde für eine Feinunze Gold zum erstenmal seit der Spaltung des Marktes 51 Dollar gezahlt.

Fieberkurve des Goldes

Bei der letzten großen Dollarkrise im März 1968 wurde als Ausweg aus der Sackgasse der Goldpreis gespalten. Die Notenbanken gaben kein "Währungsgold" mehr ab, Handelsgold aber wurde freigegeben.

ZEIT SPART GELD

Mit 42,25 Dollar je Unze ist der höchste Goldpreis seit zwei Jahren erreicht. Die Goldspekulanten setzten auf eine Neuordnung des westlichen Währungssystems als Folge einer sich erneut abzeichnenden Dollarkrise.

ZEITRAFFER

Der freie Goldpreis erreichte in London mit 41,59 Dollar je Feinunze am 22. Juli einen neuen Jahreshöchststand. Um Spekulationen mit Goldmünzen zu verhindern, ergänzte das US-Schatzamt seine Goldbestimmungen dahingehend, daß der Goldhandel in jeglicher Form an US-Warenbörsen verboten wird.

ZEITRAFFER

Die wachsende Nachfrage nach Gold angesichts der Währungsunsicherheit hat den Goldpreis auf den höchsten Stand seit 18 Monaten getrieben.

Spekulation

Am Goldmarkt wird jede auch noch so entfernteMöglichkeit benutzt, den Goldpreis "nachzureden". Ende; dervergangenen Woche erreichte er mit 35,85 Dollar je Unze Feingold den höchsten Preis seit vier Monaten.

Goldpreis: Kein Glanz mehr

Am vergangenen Wochenende sackte der freie Goldpreis in London auf den tiefsten Stand seit der Spaltung des Goldmarktes am 14.

Goldmarkt: Fest in Schweizer Hand

Nicht alles ist Gold, was glänzt. Genauso gilt aber, daß nicht alles glänzt, was Gold ist. Seit der Spaltung des Goldpreises im März 1968 haben Spekulation und längerfristig disponierende Anleger mit dem gelben Metall viel Freude, aber auch einigen Ärger erleben können.

Gold: Geben Spekulanten auf?

Auf dem freien Goldmarkt ist der Preis je Unze Feingold wieder gefallen. Vor dem Amtsantritt der Regierung Nixon in Washington setzten die Spekulanten ihre Hoffnung auf eine Erhöhung des amtlichen Goldpreises, der nach wie vor auf 35 Dollar je Unze steht.

Südafrika reizte zu hoch

Das äußere Bild der Tagung des Internationalen Währungsfonds unterschied sich kaum von den früheren Kongressen. Im großen Ballsaal des Washingtoner Sheraton-Hotels lauschten die Delegierten von 110 Mitgliedsländern den mehr oder minder interessanten Reden der Notenbankgouverneure.