: Gotthold Ephraim Lessing

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"Game of Thrones": Ränke und Ranküne

Lessing und Nietzsche hatten unrecht: Das Königsdrama lebt weiter. In der sechsten Folge von "Game of Thrones" versuchen sich Littlefinger und Cersei an neuen Intrigen.

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Kirsten Boie: Auch der Alltag ist besonders

Die Hamburgerin Kirsten Boie ist der große Star der Kinder- und Jugendliteratur. In ihre Büchern geht es oft um Alltägliches wie Mobbing, Armut oder Flucht.

Glaube: Die Rettung im religiösen Atheismus

Religion sei etwas Tieferes als Gott: Wie der verstorbene Philosoph Ronald Dworkin in seinem letzten Werk den Streit der Glaubensrichtungen beenden will.

B I O G R A F I E N : Von brennend scharfem Geiste

Zwei deutsche Dichterleben, zwei neue Biografien: Jörg Aufenanger über Grabbe, Willi Jasper über Lessing. Gerade weil sich beide Biografen ihren Helden stark annähern, fällt die eine stärker, die andere schwächer aus. Jasper profitiert von der Nähe zu Lessings Luzidität, Aufenanger verliert durch die Nähe zu Grabbes "Grabbage"

L E S S I N G P R E I S : Der Erste, der Letzte

Botho Strauß, Dramatiker, Erzähler, Essayist, scharfsinniger Kritiker des modernen Zukunftsenthusiasmus, erhielt dieser Tage den Lessingpreis Hamburgs. In seiner Dankrede porträtiert er Lessing als den Verfechter einer Aufklärung, über die wir längst hinweggegangen sind. Strauß, Jahrgang 1944, veröffentlichte zuletzt den Prosaband "Das Partikular" und das Stück "Pancomedia"

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Wege der Freiheit: Gotthold Ephraim Lessing

Er träumt von einem christlichen Christentum und einer Toleranz ohne Gleichgültigkeit. Er weiß, wie begrenzt die Vernunft, wie zerbrechlich das Leben ist.

Städtetest: Keine Heimat für Luftspringer

"Zahlenmenschen" hat Heinrich Heine die Hamburger genannt. Er hat recht, bis heute. Kunst und Kultur gibt es hier vor allem als Rechenaufgabe oder Predigt.

Theater

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Theaterpolitik: Als Berlin Las Vegas wurde

Vor zehn Jahren wurde das Schiller Theater geschlossen. Dieser Akt der Wurstelei und Inkompetenz erweist sich als stilbildend für die aktuelle Theaterpolitik

ZEIT-Kulturbrief vom 19. bis 28. April 2002

Die Musiker Jaki Liebezeit und Bernd Friedmann im ZEIT_online-Gespräch. Außerdem Buchrezensionen und die aktuellen Premieren, Ausstellungseröffnungen und Lesungen

Von brennend scharfem Geiste

Zwei deutsche Dichterleben, zwei neue Biografien: Jörg Aufenanger über Grabbe, Willi Jasper über Lessing

Ich habe einen Traum

Carola Stern, 75, Publizistin, lebt in Berlin und manchmal auf Usedom. Soeben erschien ihr Buch "Doppelleben. Eine Autobiographie". Sie träumt davon, im unter Max Reinhardt die "Minna von Barnhelm" zu spielen

Europas ewiger Unfriede

Schon seit Generationen streiten Historiker und Philosophen über humanitäre Interventionen