Ökologischer Treibstoff

Zehn Jahre lang war Monika Griefahn führend in der deutschen Sektion von Greenpeace tätig. Dann traf sie – völlig unerwartet – die Anfrage von Gerhard Schröder, ob sie nicht Lust habe, in sein Wahlkampfteam und später als Umweltministerin in die neue niedersächsische Regierung einzutreten.

Harter Kampf um die Wale

Die Glaubensfehde, ob Wale gejagt werden dürfen, ist umgeschlagen in einen Handelskrieg. Nun kämpft Greenpeace, einst als David angetreten gegen atomar gerüstete Goliaths, mit den USA und der Europäischen Union (EU) gegen jagende Minderheiten in relativ kleinen Staaten.

Greenpeace gegen Hoechst: Topmanager müssen sich einiges gefallen lassen: Wenn der Chef am Pranger steht

Muß ein Spitzenmanager auch mit seinem Bild, also mit seinem „Kopf“, für die Politik des Unternehmens einstehen, das er repräsentiert? Und wie ist es, wenn sich diese Firmenpolitik inzwischen zwar gewandelt hat, der Name aber noch mit einem Produkt verbunden bleibt, das als besonders umweltschädlich gilt? Derart zugespitzt haben diese Grundsatzfragen erstmals die Gerichte beschäftigt.

Wie ein Psychoanalytiker zum Mitglied im Bayerischen Waldbesitzerverband wurde: Der Stammhalter

Warum weiß ich Bescheid über die Unterstützung der Papierproduktion aus heimischen Rohstoffen durch Greenpeace? Über Hackschnitzelheizungen in Österreich? Über die steuerlichen Maßnahmen zur Berücksichtigung von Borkenkäferbefall im Privatwald nach den Sturmschäden im ersten Kalendervierteljahr 1990? Die Antwort ist einfach: Ich bin Mitglied im Bayerischen Waldbesitzerverband und lese regelmäßig das Mitteilungsblatt Der bayerische Waldbesitzer.

Manager und Märkte

Greenpeace: Druck auf Großverlage Italien: Angst vor den Milliarden der Mafia Lufthansa: Kurzstrecken in Gefahr

Manager und Märkte

Hoechst: Neue Niederlage vor Gericht Eko-Stahlwerke: Überraschende Töne aus Bonn Klangpiraten: Ein Barde schlägt zurück

Der Biologe Friedhelm Krupp hilft Fische, Frösche und Vögel vor der Ölpest am Golf zu schützen: Naturparadies zwischen Bohrtürmen

Zungenbrecher wie Abdullah Bin Faisal Bin Turki oder Atherinomorus lacunosus gehen Friedhelm Krupp locker über die Lippen. Gleichermaßen geübt im Umgang mit Königlichen Hoheiten wie mit exotischen Fischen, parliert er auf arabisch, englisch oder deutsch – je nach der Muttersprache der zahlreichen Besucher des Marine Habitat and Wildlife Sanctuary, das der promovierte Biologe von der Frankfurter Senckenbergschen Naturforschenden Gesellschaft an der Nordostküste des Saudi-Arabischen Königreichs in Dschubail eingerichtet hat.

Die Trasse zur Kasse

Ab 1994 soll die Mautmarke auf jeder Windschutzscheibe kleben. 360 Mark könnte die Jahres-, 60 Mark die Monatskarte kosten, 25 Mark das Wochenendbillett.

Angst vor Rüben und Kartoffeln

Deutschland ist verloren. Entweder, fürchten die einen, entlassen demnächst bedenkenlose Genbastler, modernen Frankensteins gleich, sonderbare Lebewesen aus den Labors in die Umwelt: etwa Rinder mit Menschen-Genen, mit Erbinformationen von Mikroorganismen getunte Ackerpflanzen, Bakterien mit ungeahnten Eigenschaften – irgendwann gerät die Natur vollends aus den Fugen, am Ende droht der biologische Super-GAU.