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Griechenland: Machtwechsel nach Parlamentswahl

  • Bei der ersten Parlamentswahl seit der Schuldenkrise wurde die Regierung des Linkspolitikers Alexis Tsipras im Juli 2019 nach vier Jahren abgewählt. Die konservative Nea Dimokratia unter Kyriakos Mitsotakis wurde stärkste Kraft.
  • Anfang des Jahres hat das griechische Parlament der Namensänderung Mazedoniens zu Nordmazedonien zugestimmt. Unter Mitwirken von Ministerpräsident Tsipras konnte so ein jahrzehntelanger Namensstreit zwischen den Ländern beigelegt werden.
  • 2010 wurde das verschuldete Griechenland durch die Eurostaaten und den Internationalen Währungsfond mit Krediten von insgesamt fast 257 Milliarden Euro vor dem Staatsbankrott gerettet. Das dritte Kreditprogramm endete im August 2018, der Staatshaushalt ist wieder stabil.
  • Die EU hat am 18. März 2016 ein Abkommen mit der Türkei unterzeichnet. Es sieht vor, dass Flüchtlinge, die illegal über die Ägäis nach Griechenland kommen, von der Türkei zurückgenommen werden. Im Austausch lässt die EU einen bereits in der Türkei lebenden Flüchtling legal nach Europa einreisen.