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Großbritannien: Chaostage in London

  • Ein Giftanschlag auf den russischen Ex-Doppelagenten Sergej Skripal belastet die Beziehung zwischen Großbritannien und Russland. Untersuchungen der Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) haben bestätigt, dass das Gift russischer Herkunft ist. 23 russische Diplomaten wurden bereits ausgewiesen.
  • Im Syrienkrieg steht Großbritannien auf der Seite der westlichen Allianz. In der Nacht zum 14. April beteiligte sich das Vereinigte Königreich an der Seite von Frankreich und den USA an den Angriffen auf syrische Chemiewaffenzentren.
  • Die Brexit-Verhandlungen bestimmen derzeit die europäische Agenda Großbritanniens. Nach einer langen, ersten Verhandlungsphase konnten die EU und die Briten im Dezember 2017 erste Kompromisse in Handels- und Rechtsfragen finden.
  • Innenpolitisch kämpft die britische Premierministerin Theresa May um die Loyalität ihres Kabinetts. Vorgezogene Neuwahlen im Juni 2017 sollten ihre Position eigentlich stärken, doch seitdem schwindet ihr Rückhalt bei den Konservativen.
  • Im November und Dezember 2017 wurden gegen den ehemaligen Verteidigungsminister Michael Fallon und den Vizepremier Damian Green Vorwürfe der sexuellen Belästigung erhoben. Beide Minister traten daraufhin von ihren Positionen zurück.

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Großbritannien: "Genug ist genug"

Der Terroranschlag in London verstärkt bei den Briten das Gefühl der Unsicherheit. Kurz vor der Wahl reagiert Premierministerin Theresa May mit rhetorischer Härte.

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