: Gucci

© Peter Langer

Gothic-Look: Was zieht man an zu "Game of Thrones"?

Mittelalter trifft auf Punk, Romantik vermischt sich mit Nietenhalsbändern und schwarzen Mänteln: Die Mode setzt auf den Gothic-Chic. Das Geschlecht spielt keine Rolle.

© Peter Langer

Kragen: Einfach nicht die richtige Kragenweite

Mal eng, mal weit, ja was denn jetzt? Laufen wir bald alle mit exzentrisch ausladenden Krägen durch die Welt? Solange sie noch aufs Selfie passen, könnte das schon sein.

© Michael Kohls für ZEIT CAMPUS

Kunstpelz: Falsch ist das einzig Richtige

Wir lieben Fell. Aber nur an lebenden Tieren. Damit auch Menschen es kuschelig haben, setzen jetzt viele Mode-Labels auf Kunstpelz.

© Peter Langer

Haube: Noch Mütze oder schon Haube?

Sieht ein wenig martialisch nach Sturmhaube aus: Die vermummende Mütze erobert die Mode. Sind unsere Zeiten so radikal? Eher pragmatisch: So spart man sich Make-up.

© Stefano Rellandini/Reuters

Alessandro Michele: Er bringt den Umsatzboom

Kreativchef Alessandro Michele hat die Luxusmarke Gucci runderneuert. Sein Geheimnis sind wilde Muster, soziale Medien – und Burger.

Gefälschte Markenware: Schrott mit Label

Gefälschte Produkte verursachen Milliardenschäden. Markenhersteller setzen deswegen die EU-Kommission unter Druck. Jetzt hat sie reagiert – auf ihre Weise.

Ewa Malanda: Schickte sie Fans auf den Strich?

Ewa Malanda, besser bekannt als Rapperin Schwesta Ewa, stand wegen Zuhälterei, Körperverletzung und Steuerhinterziehung vor Gericht. Dem Richter widmete sie einen Song.

© Getty Images

Kunstfell: Die Pelzfrage

Immer mehr Modeunternehmen ringen sich durch, kein echtes Fell mehr zu verarbeiten. Leider kann das trotzdem falsch sein: Der Kunstpelzbesatz stammt oft doch vom Tier.

Steve Dagworthy: Der Träumer

Der britische Fondsmanager Steve Dagworthy flog als Betrüger auf und musste ins Gefängnis. Heute berät er inhaftierte Wirtschaftskriminelle.

© Getty Images

Kimono : Seide für Salonlöwinnen

Warum nicht mal mit Kranich und Mandarin-Ente aus dem Haus gehen? Der Westen wirft sich seit Jahrhunderten in den Kimono – und jetzt gerade wieder besonders gern.

© Antonio de Moraes Barros Filho/Getty Images

Handtaschen: Große Freiheit

Handtaschen sind jetzt so klein, dass sie an einem Finger baumeln können. Oder sie sitzen fest auf Bauch und Po. Immer aber lassen sie die Hände frei fürs Wesentliche.

Stirnbänder: Dem Leben die Stirn bieten

Frauen können Stirnbänder tragen, ohne dabei lächerlich auszusehen. Für Männer ist das schwieriger. Außer sie heißen Björn Borg oder Rambo. Oder sie sind Japaner.

© Getty Images / Bettmann

Rudi Gernreich: Der Mann, der die Zukunft sah

Er entwarf schon in den 1960ern unisex, für Frauen war seine Mode eine Befreiung: Rudi Gernreich war ein Visionär. Und geriet in Vergessenheit. Heute wäre er 95 geworden.

© John MacDougall/AFP/Getty Images

Manufaktur Meissen: Männer im Porzellanladen

Die Manufaktur Meissen ist eines der schillerndsten Unternehmen in Sachsen. Aber nichts lief zuletzt gut bei diesem Betrieb. Weil zu viele Mächtige mitreden wollten?

Symbole: Fliegende Herzen

Liebliche Zeiten: Das Herz war mal grün und ein Efeublatt. Heute prangt es auf Kleidern und Korsagen. Im Netz drücken wir mit einem Herzchen-Symbol unsere Zuneigung aus.

Kleider: Lagen der Nation

Früher waren Unterröcke ein Zeichen von Wohlstand. Heute möchten Menschen in ihrer Kleidung vor allem sportlich und schlank aussehen. Schade um die neuen breiten Kleider!

Sonnenbrillen: Gute Aussichten

Verspiegelte Sonnenbrillen galten lange als Inbegriff des Coolen. 2017 setzen Marken wie Gucci und Prada auf Transparenz. Steckt dahinter der Wunsch nach Offenheit?

© Peter Langer

Eimerhut: Praktische Schlappe

Mit diesem Hut sieht man aus, als habe man einen Eimer Wasser über den Kopf bekommen. Trotzdem sieht man ihn auf den Schauen von Fendi und Gucci. Haben wir uns geirrt?

Tüll: Da blickt jeder durch

Tüll war in kleidsameren Zeiten ein Stoff, der sich durch sein Verschwinden hervortat. Heute, in der grenzenlosen Nacktheit, verhüllt er wieder. Zumindest ein bisschen

© Darrin Klimek / getty

Hotels: "Lüftet doch mal!"

Als Hotelgast sieht man sie kaum, doch sie wissen, was wir auf Reisen treiben. Vier Zimmermädchen über Schlafgewohnheiten, Nacktöffner und Käse in der Minibar.

Patches: Friede den Jacken

In den sechziger und siebziger Jahren waren Aufnäher ein Kommunikationsmittel. Sie zeigten, zu wem man politisch gehörte. Heute sind die bunten Patches nur noch Deko.

© Maurizio Cattelan, Pierpaolo Ferrari

Mode und Humor: Das sieht ja komisch aus!

In den vergangenen Jahren inszenierte sich die Mode als Kunst. Dabei passen Mode und Humor besser zusammen, als man denkt. Weil die gute Laune da ist, wo die Mode ist.

Schlangen-Optik: Die ultimative Verführung

Die Schlange hat Adam und Eva die verbotenen Früchte angedreht. Sie ist das alttestamentarische Biest. Nun ziert sie Hosen und Schuhe. Was sagt das über ihre Träger?

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