: Günter Wallraff

Noch Fragen?

Tabuthemen und Blackouts, die Liebe zu den Gästen und das Scheitern an ihnen: Ein Gespräch übers Gesprächeführen mit Reinhold Beckmann und Günter Gaus

Stalinismus: Wunderland DDR

Nicht nur die DKP, auch Gewerkschafter, Jusos, Spontis, Autonome – viele Linke hatten es sich mit dem Regime in Ost-Berlin gemütlich gemacht. Heute wollen sie nichts mehr davon wissen

Glosse: Das Letzte

Wird der Name dieser Glosse der Berichterstattung vom deutschen Treiben, vom modernen Deutschen an sich noch gerecht?

Stasi: Dunkelgrau auf Hellgrau

War Günter Wallraff IM? Endlich interessiert sich der Westen Deutschlands für die eigenen Stasi-Verstrickungen. Weitere Enthüllungen folgen

Comicstrip der Kollektivseele

50 Jahre "Bild" bedeuten 50 Jahre harte Arbeit an einem Paralleluniversum. Anmerkungen zum Weltbild des Boulevardjournalismus

Dudendämmerung

Die Gegner der Rechtschreibreform machen wieder mobil. Mehr noch als die vertrauten Regeln vermissen sie die alte Autorität der Schreibung. Waskommt, wenn der Duden abtritt?

Wundern über Wunden

Gedichte und Spitzelberichte - Eine nötige Antwort auf Margarete Hannsmann

Zeitmosaik

Unter den Schriftstellern von Profession gibt es auffallend wenig liberale Menschen, besonders wenn sie gar keine andre Subsistenz als ihre Schriftstellerei haben.

Punktsieg vor Gericht: Fünf zu zwei für Wallraff

Zufrieden ist keiner der beiden Kontrahenten mit dem Urteil. Hätte das Gericht sich die Mühe gemacht, den "Tatort" zu besichtigen, hätte es festgestellt, daß er keineswegs übertrieben habe; dann hätte er in allen Punkten Recht bekommen, sagt der Autor Günter Wallraff nach der Verkündung.

Günter Wallraff: Ganz unten

Fast wäre Günter Wallraff diesmal zu weit gegangen. Warnungen eines Arztes und dann die eigene Angst und Vernunft hielten ihn davon zurück, für ein sensationelles Buchkapitel als strahlenverseuchter Märtyrer zu enden.

Der Einschleicher

Den meisten Journalisten ist er nur allzu wohl bekannt: der Ruck, den sich die Wirklichkeit gibt, sobald sie auf dem Plan erscheinen.

Zeitmosaik

Heute schon kommt keine Darstellung des Falles meines Kollegen Peymann ohne die Einleitung „Es mag politisch naiv und ungeschickt gewesen sein, daß –“ aus.