: Hans Apel

Remedur auf der Hardthöhe

Verteidigungsminister Stoltenberg muß das Rüstungsprogramm zusammenstreichen

Bonner Kulisse

Bundesfinanzminister Gerhard Stoltenberg hat etwas geschafft, was schon lange keinem Minister gelungen ist: die Auflösung einer Abteilung.

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Erster großer Auftritt von Ingrid Matthäus-Maier als finanzpolitische Sprecherin der SPD-Fraktion. Daß sie etwas von der Sache versteht, mußte sie nicht erst beweisen.

BONNER BÜHNE: Auf geradlinigen Umwegen

Eine kam durch. Die SPD hat Ingrid Matthäus-Maier zu ihrer Sprecherin in Sachen Finanzpolitik und damit zur Gegenspielerin Gerhard Stoltenbergs gewählt.

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Wetten, daß? Von der Haushaltsdebatte der vergangenen Woche wird vor allem der Eindruck bleiben, daß alles ein bißchen besser als vorgesehen läuft.

Unverdrossen, zäh und eilig

Manchmal drängt sich doch der Verdacht auf, Peter Glotz sammle nur wieder Stoff für sein nächstes Tagebuch. Über die Innenausstattung der Nacht und eine Kampagne in Deutschland hat er bereits geschrieben, der neue Bericht könnte heißen: Innenausstattung der Ohnmacht oder eine Kampagne in Bayern.

BONNER BÜHNE: Sinn und Reform

So freundlich hat die Union Hans Apel noch nie behandelt. CDU-Generalsekretär Heiner Geißler schilderte ihn als einen braven Parteisoldaten, der immer für die SPD den Kopf hingehalten habe.

Hans Apels Rücktritt: Einer meldet sich ab

Als in der Haushaltsdebatte als erster SPD-Redner Helmut Wieczorek auf den Finanzminister antwortete, saß Hans Apel in der zweiten Reihe, eingerahmt von Anke Fuchs und Ingrid Matthäus-Maier.

Ein Oskar für den Zeitgeist

Eine überraschend freundliche Presse, anhaltendes demoskopisches Hoch, ein Parteitag mit Kontroversen im Rücken, die Neugier weckten – die SPD hatte einigen Anlaß, selbstbewußt in den politischen Herbst zu ziehen.

Bonner Tagebuch: "Ein bißchen Lust am Untergang"

Telephonisch beschwichtigt Stallwächter Schäuble den Kanzler, der das Lob sämtlicher Gipfelteilnehmer in Toronto genießt, die Sache mit der Steuerreform im Parlament, die werde schon klappen.

Die Jahrhundert-Blamage

Am Anfang war das große Wort. Am 22. Oktober 1985 kündigte Gerhard Stoltenberg in der Bild-Zeitung an: "Wir wollen in der nächsten Legislaturperiode an eine Super-Steuerreform rangehen.

Mehr Ehrgeiz als Geld

Dem Finanzminister droht die Kontrolle über die Staatsverschuldung zu entgleiten

Planlos auf Pump

Vor einem halben Jahr, als das Bundeskabinett über dem Budgetentwurf brütete, fuhr der SPD-Finanzexperte Hans Apel schweres Geschütz auf: "Wenn der Haushalt 1988 entsprechend den Grundsätzen von Haushaltswahrheit, Haushaltsklarheit und Vollständigkeit aufgestellt wäre, müßte Herr Stoltenberg schon heute für 1988 eine Neuverschuldung von mindestens 32 Milliarden Mark ausweisen.

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Unter den Wirtschaftsexperten der SPD-Bundestagsfraktion ist offensichtlich Wolfgang Roth für den Diskontsatz zuständig, Hans Apel für den Lombardsatz.

Klaus-Peter Schmid:: Wachstum ist nicht alles

Man mag es positiv sehen wie der CDU-Abgeordnete Matthias Wissmann: "Die wichtigste Aussage im Herbstgutachten der fünf Wirtschaftsforschungsinstitute lautet: Die konjunkturelle Entwicklung für das Jahr 1988 ist weiter aufwärts gerichtet.

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Zum Generalangriff auf Bundesfinanzminister Gerhard Stoltenberg ist sein Vorgänger Hans Apel angetreten. Der SPD-Abgeordnete und Finanzexperte seiner Fraktion tut alles, um den Mann mit der Aura des Haushaltssanierers als "Dr.

Wolfgang Clement: Verräter mit Zukunft

Erst als Wolf gang Clement zurücktrat, nahm die Öffentlichkeit zur Kenntnis, daß es ihn gegeben hatte. Sechs Jahre lang war er SPD-Sprecher gewesen, ohne unangenehm aufzufallen.

Stoltenberg wird abgeschminkt

Wenn die Zeichen nicht trügen, steht in der Bundeshauptstadt die Neuinszenierung eines Stückes auf dem Programm, das viele Jahre lang ein Publikumsrenner war – das Bonner Sommertheater.

Deutsche Bank: Der letzte Kniff

Beim Milliardengeschäft mit dem Flick-Imperium hat der Staat am Ende das Nachsehen

Mancher Gernegroß hat mitgeschubst

Ich stehe für diese Abart von Auseinandersetzung nicht mehr zur Verfügung ... ich verlasse die Brücke, aber ich gehe nicht von Bord.