: Hans Christian Andersen

Hans Christian Andersens frühe Autobiographie: Leben ohne Frau

An Hans Christian Andersen hat bei uns zuletzt Hans Mayer erinnert. Im zweiten, „SODOM“ überschriebenen Teil seiner „Außenseiter“ (1975) beschreibt er Andersen als einen „Außenseiter des Geschlechtlichen“, als einen Homosexuellen, der dem Skandal die Gleichschaltung vorzieht und der in seiner schriftstellerischen Arbeit den Versuch macht, „mit Hilfe scheinbarer Enthüllungen das Eigentliche zu verhüllen“.

Ein dänisches Märchen

In China, weißt Du wohl, ist der Kaiser ein Chinese, und alle, die er um sich hat, sind Chinesen. Es ist jetzt viele Jahre her, aber gerade deshalb ist es wert, die Geschichte zu hören, bevor man sie vergißt.

Schroffes Paradies

Was für ein einzigartiges Land, wo sich das Unverträgliche ständig vereint – auf jedem Stück Feld, an jeder Straßenecke“, notierte Victor Hugo 1843 in Pamplona, und Hans Christian Andersen fühlte sich wie im Paradies, als er, nach Rüttelfahrt auf der spanischen Diligence, den Palmenwald von Elche erreichte.

Birgitta Trotzigs Roman: Fromm und finster

Märchen mögen oft grausam sein, in aller Regel sind sie zumindest gerecht: Am Ende siegt das Gute über das Böse, fromme Unschuld über finstere Ränke.

Zeitmosaik

Verdächtige Eile: Schon vom 1. Juli an wird die Verlagsadresse des Luchterhand-Literaturverlags nicht mehr Frankfurt am Main, sondern Hamburg lauten.

Nicht nur die Alhambra

Sicher, es muß sich auch reimen: Quien no ha visto Granada, no ha visto nada, sagen Granadas Bewohner von ihrer Stadt. Doch es ist nicht nur der Reim oder spanischer Lokalpatriotismus, auch Reisende aller Zeiten haben der Stadt höchste Attribute verliehen und schmeichelnde Vergleiche gezogen: Für den einen war Granada ein zweites Rom, für den anderen die herrlichste Stadt Andalusiens, für den dritten schlicht das Paradies Spaniens.

Urlaub beim Nachbarn

Die Insel Fünen, das sind in Wirklichkeit 29 dänische Inseln, im Kattegat gelegen, mit noch vielen unentdeckten Ferienplätzen, angefangen von der Hauptinsel mit dem Zentrum Odense (da denkt man an den dänischen Märchenerzähler Hans Christian Andersen), über Langeland bis hin zu den vielen kleinen Inseln, von denen ein Teil gar nicht bewohnt ist.

Gabriel Laub:: Des Kaisers neue Kleider

Was Hans Christian Andersen in seinem Märchen von dem nackten Kaiser berichtet, stimmt nicht. Wissenschaftlich gesagt, hat er die damalige Realität des Lebens nach der Methode des monarchistischen Romantismus geschildert.

ZU EMPFEHLEN

ES ENTHÄLT 156 Märchen, darunter so bekannte wie „Däumelinchen“ und „Des Kaisers neue Kleider“, „Die Prinzessin auf der Erbse“ und „Der standhafte Zinnsoldat“, so unbekannte wie „Eine Rose, vom Grabe Homers“ und „Sie taugte nichts“.

Es war einmal...

Es war einmal ein Bürgermeister, und es waren einmal Stadtväter, die hatten das Gefühl, etwas zur Hebung des Fremdenverkehrs tun zu müssen, und da ihnen – wie manchem Bürgermeister und manchen Stadtvätern – dazu nichts Neues einfallen wollte, beschlossen sie, aus der Arbeit und dem Ruhm eines Toten Geld zu machen.