: Hans Eichel

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Multilateralismus: Ich! Ich! Ich!

Kooperation und Handel haben die Welt reicher und friedlicher gemacht. Doch nun gewinnen Populisten mit dem Versprechen, nur noch für nationale Interessen zu kämpfen.

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Cum-Ex-Skandal: Abhaken, weitermachen

Das Finanzministerium reagierte hilflos und blauäugig auf den größten deutschen Steuerraub. Doch statt Konsequenzen zu ziehen, duckt sich die Koalition weg.

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EU: Die nackte Wahrheit über Europa

Der drohende Brexit zeigt Wirkung: Selbst Politiker, die Brüssels Bürokratie sonst verteidigen, kritisieren die EU. Hier kommen sie zu Wort.

armut: Die Armut wächst und Reiche reden

Die Zahl derer, die in bitterster Armut leben, soll bis 2015 halbiert werden - für die meisten Länder südlich der Sahara sieht es aber schwarz aus

E U R O P A : Euro statt Ego

Die Uneinigkeit Europas schadet dem Euro. Eine gemeinsame Währung wird erst durch eine gemeinsame Wirtschaftspolitik solide. Europas Politiker reagieren jedoch immer noch national. Wissenschaftler fordern daher einen europäischen Finanzminister

Sind Staatsschulden grundsätzlich schlecht?

Der Sparwille von Finanzminister Eichel stößt allenthalben auf große Zustimmung. Doch nicht immer ist es schlecht, wenn der Staat mit Geld operiert, das er nicht hat. Oft ist es sogar zwingend nötig. Richtig gemacht, kann es die Produktivität der Volkswirtschaft erhöhen.

L E I T K U L T U R : Berliner Idyllen

Von der Bundeskultur zur Staatskultur? Wer entscheidet, welche Kunst nationale Identität stiftet? Und woher rührt das Unbehagen, das die Kontroverse über die Überlegungen zur Bundeskulturpolitik ausgelöst hat? Fragen an Michael Naumann

R E G I E R U N G : Ohnmächtige Reformer

Rot-Grün bekommt den veralteten Sozialstaat nicht in den Griff. Die verantwortlichen Minister Andrea Fischer und Walter Riester diskutieren gut, taktieren aber schlecht

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B E R L I N E R  R E P U B L I K : Geselle Schröder

Gerhard Schröder hat seine Probezeit als Regierungschef hinter sich. Vom Geschäft mit der Macht versteht er mittlerweile einiges. Nur mit dem Kurs will es noch nicht so recht klappen. Er sucht und schwankt. Er fände gern eine Linie. Seine Linie. Wie das Amt den ersten Kanzler der Nachkriegsgeneration verändert

Ich habe einen Traum

Hans Eichel, 58, Bundesfinanzminister, trat als 23-Jähriger in die SPD ein. Mit 34 Jahren war er bereits Oberbürgermeister von Kassel, seit 1999 ist er der Sparminister der Nation. Hier träumt Eichel davon, Häuser zu bauen: ein luxuriöses Bürohaus für seine Mitarbeiter und ein privates Häuschen in einem Weinberg

U M T S : Eine Luftnummer

Von 700.000 neuen Arbeitsplätzen spricht die Elektroindustrie im Zusammenhang mit der Mobilkommunikation. Doch solche Prognosen darf man nicht ernst nehmen. Zunächst hat die Regierung den Investoren eine Menge Geld entzogen. Ob sich deren Visionen am Ende verwirklichen lassen, ist fraglich

Ausländer raus?

Paris vergibt die UMTS-Lizenzen nach Gusto - ein umstrittenes Verfahren, über das sich nicht nur Telekom-Chef Ron Sommer ärgert. Er wird in Frankreich nun wahrscheinlich ebenso leer ausgehen wie zuvor schon in Spanien.

Vom UMTS-Geld profitieren auch die Anleger

Weil Bundesfinanzminister Hans Eichel weiter darauf drängt, mit den Einnahmen nur Staatsschulden abzubauen, wird sich der Bund im Herbst wahrscheinlich mit der Ausgabe neuer Bundesanleihen zurückhalten. Das lässt die Anleihenpreise steigen - zur Freude der Anleger.

U M T S : Kasse macht sinnlich

Wie Sterntaler fallen Hans Eichel die Milliarden in den Schoß. Was geschieht damit? Renten sanieren? Mehr Schienen verlegen? Steuern senken? Die Länderfürsten beglücken? Die Debatte wird heiß.

R E F O R M : Recht auf Pleite

Eine internationale Insolvenzordnung könnte zahlungsunfähigen Ländern und ihren Gläubigern helfen. Doch die Vereinigten Staaten sperren sich gegen die Reformpläne

I N T E R V I E W : "Steuern senken! Ist doch sonnenklar"

Denn niedrigere Steuern lassen die Wirtschaft schneller wachsen und schaffen gut bezahlte Arbeitsplätze für alle. In Amerika genauso wie in Deutschland. Sagt der amerikanische Ökonom Arthur B. Laffer im ZEIT-Gespräch. Er hat das schon immer gesagt