: Hans Joachim Kulenkampff

Fernseh-Kritik: Kuli!

Ich seh’ immer Ihre Sendung!" hat jemand Kuli auf dem Weg zum Studio geflüstert – dabei macht der Altmeister den "Großen Preis" gerade das zweite Mal.

Worte der Woche

"Natürlich entschuldige ich mich bei Herrn Geißler. Und zwar in jeder gewünschten Form, ob mündlich, schriftlich, telephonisch oder persönlich.

Sandmann

Stellen wir uns das Unmögliche vor:

Showtalks

Hochnotpeinliches Verhör oder huldreich gewährte Audienz, rotzfrech oder betulichbrav, in diesen Extremen verlaufen deutsche Talkshows: verspätet importiert, von den Zeitungen zu Tode geredet und nun auferstanden zur beliebtesten Fernsehunterhaltung.

Geprobte Gespräche

Der freundliche Junge hieß den Hemingway-Recken willkommen: „Jetzt weiß ich endlich“, sagte Hansjürgen Rosenbauer zur Begrüßung des großen Curd Jürgens, „warum Sie der normannische Kleiderschrank heißen.

Artige Diener

Die "Hörzu"-Leser gingen auf die Barrikaden. "Mit diesem Politterror muß endlich Schluß sein", forderte einer von ihnen Anfang November und meinte nicht anarchistische Bombenleger, sondern die beiden deutschen Fernsehanstalten, die, wie ein anderer Leser meinte, "kaum Unterhaltung, dafür aber Politik im Überfluß" bringen.

Daumen ungedrückt

Auf einmal war Hans Joachim Kulenkampff da, nicht aufgeregt, unverkrampft, redete deshalb nicht das dumme Geschwätz vom vorigen Mal; es schien, als habe er Vorwort und Einleitung weggelassen und einfach angefangen.

Die Schnulzen des Senators

Vor der goldenen Orgel mit den silbernen Pfeifen in der Hamburger Musikhalle stand Hans Joachim Kulenkampff und wies auf das Phonometer links neben sich auf der Bühne.

Fragwürdig?

Der Braunschweiger Oberstaatsanwalt hat Anstoß genommen. Im Rahmen einer Rundfunkveranstaltung waren drei Deutsche gefragt worden, ob sie den Text der dritten Strophe des Deutschland-Liedes hersagen könnten.