: Hans Leussink

Studienfinanzierung: Happy Birthday, Bafög!

Das Bafög feiert 40. Geburtstag. Millionen hat es das Studium ermöglicht. Doch heute stellt nur ein Viertel der Berechtigten überhaupt einen Antrag.

Keine neuen Einfälle in der Bildungspolitik: Die Debatte ist schal geworden

Norbert Lammert, Parlamentarischer Staatssekretär (CDU) beim Bundesminister für Bildung und Wissenschaft, kann nichts dafür, daß ich die 372 Seiten der von ihm herausgegebenen Aufsatz-Versammlung von CDU-nahen Autoren zur Bildungspolitik nicht bis zur Neige genießen konnte: Diese Bildungsdebatte ist einfach schal geworden.

Schneller Brüter: Fort mit Schaden

Das Ende hat sehr viel Ähnlichkeiten mit dem Anfang. So wie die deutsche Stromwirtschaft vor zwei Jahrzehnten vom Bonner Forschungsministerium gedrängt werden mußte, den Schnellen Brüter in Kalkar zu bauen, so mußte sie jetzt gedrängt werden, das über sieben Milliarden Mark teure Projekt endgültig abzuschreiben.

Nicht zu viel Heu...

Hans Leussink war der erste Bildungsminister der sozial-liberalen Koalition. Er gehörte keiner Partei an, aber er war ein Fachmann, der das Bildungs-Management von der Pike auf gelernt hatte: als Rektor der Technischen Universität in Karlsruhe, als Präsident der Westdeutschen Rektorenkonferenz und als Vorsitzender des Wissenschaftsrates.

Die Meßlatte des Kanzlers für das Kabinett

Wenn die einen die "Eckpfeiler" des Kabinetts bilden, wie Helmut Schmidt jüngst gesagt hat, sind die anderen die Austauschbaren, deren Fehlen das Gebäude nicht ins Wanken bringt.

Bildungspolitiker schrecken ihn nicht

Um den Posten des Bonner Bildungsministers reißt sich kein Politiker. Es ist ein sperriges Ministerium, dessen Chef wenig Spielraum für politische Entscheidungen hat, da Schul- und Hochschulpolitik nahezu autonom von den Ländern betrieben werden, die über diese Kulturhoheit eifersüchtig wachen.

Rohde – die letzte Chance

Am ersten Tag im neuen Amt nahm der Minister eine Nachhilfestunde...........................................................

Siemens Computer: Zug zur Größe

Mit der Übernahme der Telefunken Computer GmbH (TC) in Konstanz durch die Siemens AG hat die Branche seit Monaten gerechnet.

Von der Spitze zum Troß

In der ersten Regierungserklärung des Bundeskanzlers Willy Brandt hieß es im Oktober 1969: "Bildung und Ausbildung, Wissenschaft und Forschung stehen an der Spitze der Reformen .

Neuer Mann für die Bildung

Ein Geheimtip war er bisher eigentlich nur unter den Eingeweihten der Bonner Szene; in der Öffentlichkeit kannte man ihn kaum, obwohl Helmut Rohde ganz und gar kein unbeschriebenes Blatt ist.

In der Diskussion: Hochschulrahmengesetz: Hauch von Reform

Ein Lernprozeß der Bonner Regierungskoalition ist unverkennbar. Im Gegensatz zu den erfolglosen Versuchen in der letzten Legislaturperiode verdient es der jetzt von Dohnanyi vorgelegte Entwurf eines Hochschulrechtsrahmengesetzes, erntgenommen und intensiv diskutiert zu werden.

Bildungspolitik: Dohnanyis Kampf

Als ein gewandter Manager auch auf der politischen Bühne hat sich Klaus von Dohnanyi hinreichend legitimiert; ob der Bonner Bildungsminister darüber hinaus auch Qualitäten als politischer Kämpfer besitzt, muß sich nun erweisen, denn jetzt muß Dohnanyi kämpfen.

Hochschulbau: Die List der Professoren

Bundeswissenschaftsminister Klaus von Dohnanyi besitzt nun schwarz auf weiß, was ihm ohnedies klar sein mußte und was seinen Vorgänger Hans Leussink nach eigenem Bekunden "schier zur Verzweiflung" gebracht hat: "Die Disparität zwischen Angebot und Nachfrage an Studienplätzen (ist) in Deutschland immer größer geworden.

Die Nummer eins der Gelehrtenrepublik

Ein Ort, der als Basis für Neurosen ebenso berühmt geworden ist wie als Nährboden für geistige Kapazitäten, ist das evangelische Pfarrhaus.

Das Dilemma der Bildungspolitik

Solch ein Rücktritt war noch niemandem gelungen: Von Peru aus, wo er sich mit Ausgrabungen die Zeit vertreibt, warf Hans Leussink der Bundesregierung den Bettel vor die Füße.

Der letzte der Himmelfahrts-Troika

Selten hat ein Politiker unter deprimierenderen Umständen Karriere gemacht als jetzt Klaus von Dohnanyi. Der Parlamentarische Staatssekretär im Bundesministerium für Bildung und Wissenschaft wurde zu einem Zeitpunkt zum Nachfolger Hans Leussinks bestimmt, an dem die Politik des Ministeriums völlig festgefahren ist.

REPORT AUS BONN

In Bonn vergeht kaum ein Tag, an dem nicht immer wieder die enge Verquickung zwischen Beamtenhierarchie und Wirtschaft in der Form von vorder- oder hintergründiger Lobby offenbar wird.

ZEITSPIEGEL

Scherereien wegen seiner "Wahrheits"-Liebe hatte ein bundesdeutscher Kaufmann in der ČSSR. Weil er in seinem Auto neben einem Wimpel vom Fußballklub Dukla Prag noch ein Spruchband mit der Aufschrift Pravda Vitezi – "Die Wahrheit siegt" – baumeln hatte, saß der Kaufmann sieben Tage im Prager Polizeigefängnis.

Der Streit der Minister

In der ZEIT Nummer 30 vom 23. Juli veröffentlichten wir einen Aufsatz von Bundeswissenschaftsminister Hans Leussink über die "Schwierigkeiten beim Planen der Bildung".