: Hans Magnus Enzensberger

Lyrik: Dichter, traut euch ins Zentrum!

Dürfen Gedichte populär sein? Der Erfolg von Jan Wagners "Regentonnenvariationen" regt viele Lyriker auf. Doch Randständigkeit ist kein Lebensprinzip der Poesie.

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"Kursbuch": Runter vom Kommandohügel

1965 gründete Hans Magnus Enzensberger das "Kursbuch". Jetzt feiert die Kulturzeitschrift ihren 50. Geburtstag und stellt sich die Frage aller Fragen: "Wozu?"

FAZ: Der neue Chef

Es ist ein offenes Geheimnis: Jürgen Kaube soll der Nachfolger von Frank Schirrmacher an der Spitze der "FAZ" werden. Jetzt entscheidet der Aufsichtsrat.

Siegfried Lenz: Ein Fremder auf Erden

Siegfried Lenz war einer der großen deutschen Erzähler. Mit ihm geht ein Zeitalter zu Ende. Nachruf auf einen Freund

Fränkische Schweiz: Blühende Landschaft

In der Fränkischen Schweiz tragen die Kirschbäume jetzt weiße Kronen. Die Region ist eines der größten Anbaugebiete für Süßkirschen. Und eine herrliche Lenzlandschaft

Lyrik: Lyrische Einwanderung

Vorbereitungen auf den Buchmessen-Schwerpunkt: Eine neue Anthologie versammelt Schweizer Poesie - vielstimmig und jenseits der hinlänglich der bekannten Namen.

Z E I T U N G : Die Grammatik der "FAZ"

Die Zeitung und ihre "System Builders" - zur geistigen Lage eines großen Blattes. Rasant und konservativ zugleich. Die Biomedizin wird gefeiert, zur alten Rechtschreibung kehrt man zurück, das Verhältnis zu Kohl und der CDU ist ambivalent

B R I E F W E C H S E L : Gefühl oder Gefühlstaktik?

Man hatte sie sich immer als die "Halbstarken" der Gruppe 47 vorgestellt. Ein Paar wie Horst Buchholz und Karin Baal, furios, attraktiv, brillant und eben: wild. Oder sie naiv mit Liz Taylor und Richard Burton verglichen... Gisela Elsner und Klaus Röhler inszenierten ihre Liebe als Revolte, als Romanze und als Akt der Rache

Enzensberger: Ein selbstironischer Sokrates

Stoisch munter: In "Herrn Zetts Betrachtungen" inszeniert Hans Magnus Enzensberger ein amüsantes Maskenspiel, um den Zeitgeist zu kommentieren.

G E I S T I G E   F O L G E N : Arbeit am neuen Weltbild

Der 11. September und seine geistigen Folgen: Deutsche Intellektuelle räsonieren über Staat, Religion und das Undenkbare - um am Ende bei ihren Lieblingsideen zu landen. Zusammenfassung einer oft thesenhaft und zuweilen ideologisch geführten Debatte