: Hans Matthöfer

Chile: Pinochets Putsch, Deutschlands Furcht

Vor genau 40 Jahren nahm die Bundesregierung endlich einige Pinochet-Flüchtlinge auf. Wochenlang hatte die sozialliberale Koalition zuvor alle Mahnungen ignoriert.

Zum Tod von Fritz Teufel: Clown mit Schrotflinte

Fritz Teufel war der Spaßguerillero der 68er. Als Mitglied der Kommune 1 machte er die Rebellion zum Happening. Später geriet er in den Sog der Gewalt. Von C. Fetscher

Steuern: Griff ins Portemonnaie

Kaum eine Regierung konnte der Versuchung widerstehen, die Mehrwertsteuer anzuheben. In wenigen Tagen tritt die nächste Erhöhung in Kraft. Eine Geschichte der beliebten Geldquelle in Texten und Bildern

Finanzminister: Club der Sparer

Von Fritz Schäffer bis Hans Eichel kämpften alle Finanzminister mit dem- selben Problem: Schulden. Erfolg hatte keiner

BUCH IM GESPRÄCH: Der Reiz der alten Rezepte

Früher waren es die Jusos, die der SPD eingeheizt haben, heute versuchen es die Asos, die Altsozialisten. Hans Matthöfer, 68, hat sich aus der aktiven Parteiarbeit zwar längst verabschiedet.

BHW: Die zweitgrößte deutsche Bausparkasse ist zum Problem der Gewerkschaften geworden: Letzte Bastion der Gemeinwirtschaft

So hatte sich Louis Storck seinen Abschied von der Spitze kaum vorgestellt. Statt über die Pensionsgrenze hinaus noch ein oder zwei Jahre länger im Amt bleiben zu können, muß der Vorstandsvorsitzende der Hamelner Bauspar- und Finanzgruppe BHW Holding GmbH nun schon sechs Monate vor Auslaufen seines Vertrages den Schreibtisch räumen.

Verlorene Heimat

Spekulieren sei nie seine Art gewesen. "Zu fragen, was wäre wenn, mein Gott, so bin ich nicht veranlagt", sagt Hans Matthöfer, der Exforschungsminister, Exfinanz- und Expostminister, der einmal zum "linken Flügelmann" der SPD (so die FAZ) gestempelt, einmal als "Kämpfer ohne Pathos" (Helmut Schmidt) tituliert wurde.

Schneller Brüter: Fort mit Schaden

Das Ende hat sehr viel Ähnlichkeiten mit dem Anfang. So wie die deutsche Stromwirtschaft vor zwei Jahrzehnten vom Bonner Forschungsministerium gedrängt werden mußte, den Schnellen Brüter in Kalkar zu bauen, so mußte sie jetzt gedrängt werden, das über sieben Milliarden Mark teure Projekt endgültig abzuschreiben.

Manager und Märkte

Neue Heimat: Immobilienboom verdreifacht den Preis Chrysler: Der Chef bittet zum Aktienkauf Daimler-Benz: Einen Partner zum Gegner gemacht

MANAGER UND MÄRKTE

Sollte den Gewerkschaftern von heute auch ein zeitgemäßes Zahlungsmittel an die Hand gegeben werden? Mit dieser Frage gegeben sich Hans Matthöfer, der Chef der Beteiligungsgesellschaft für Gemeinwirtschaft (BGAG), und seine Kollegen demnächst beschäftigen.

Hans ohne Glück

Als Lorenz Schwegler ans Mikrophon trat, war es still im großen Saal des Hamburger Congress Zentrums. Rund 3500 Arbeitnehmer der Volksfürsorge Versicherungsgruppe (Vofü) wollten vom Vorstand der Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen (HBV) erfahren, wie es um den Tarifvertrag zur betrieblichen Mitbestimmung bestellt ist.

Die USA, Japan und Westeuropa haben heute die Schlüsselrollen in der Weltwirtschaft inne. Über die besondere Verantwortung, die aus dieser Position entsteht, diskutierten Amerikaner, Japaner und Deutsche in Tokio auf einem Symposium, das Japans größte Zeitung Asahi Shimbun zusammen mit der ZEIT veranstaltete.: Öffnung für die Zukunft

Der Zusammenbruch der Aktien- und Devisenmärkte nach dem Crash an der New Yorker Börse vom 19. Oktober vergangenen Jahres förderte von einem Tag auf den anderen eine lange Reihe von Schwierigkeiten zutage, Schwierigkeiten, mit denen sich heute die Weltwirtschaft konfrontiert sieht.