: Hans Schwier

Streit um Bewerbungsverbot für arbeitslose Lehrer: Anruf genügt - doch Jobs bleiben rar

Nordrhein-Westfalens Kultusminister weist von Zeit zu Zeit Wege aus der drängenden Lehrerarbeitslosigkeit, doch die Pädagogen ohne Job vergelten es Hans Schwier schlecht: Sein Angebot, Lehrer befristet in Teilzeitstellen zu beschäftigen, traf auf wenig Gegenliebe, denn die wenigen heute Angestellten müssen in drei Jahren wieder vor dem Arbeitsamt Schlange stehen.

Zeitmosaik

Hans Schwier: Wenn unentwegt der „Theatertod“ inszeniert wird – und nirgends stirbt man so schön wie auf der Bühne –, dann wird am Ende sogar geglaubt, daß hier gestorben wird.

Krach um einen Flop

Einen Begriff hat Johannes Rau aus seinem Wortschatz gestrichen: Bildungsurlaub. Statt dessen redet der nordrhein-westfälische Ministerpräsident viel lieber von „Arbeitnehmerweiterbildung“.

Architektur: Alvar Aaltos Opernhaus in Essen: Blau Weiß Aalto

Nun ist das Drama zu Ende. Es hieß "Das Gebäude, das wir wollten, oder: Der Bau, den wir uns leisten sollten". Essen die fünftgrößte Stadt der Bundesrepublik, Metropole des Ruhrgebietes, hat nun also sein eigenes Opernhaus, keine zehn Kilometer vom "Musiktheater des Reviers" in Gelsenkirchen entfernt.

Krach um das Kabinett

Was die Sozialdemokraten in anderen Bundesländern seit langem veranstalten, versuchen nun auch die nordrhein-westfälischen Genossen: den Krach in den eigenen Reihen.

NRW-Kollegschule: Tauziehen ohne Ende

Eine Posse. Beteiligt sind: die Kultusminister von Nordrhein-Westfalen, Bayern und Baden-Württemberg, Hans Schwier also, Hans Maier und Gerhard Meyer-Vorfelder.

Arbeitslosigkeit: Solidarität ist nicht teilbar

In der ZEIT Nr. 38 plädierte der Frankfurter Hochschullehrer Hans Dieter Zimmermann für das vom nordrhein-westfälischen Kultusminister Hans Schwier vorgeschlagene Modell eines Lastenausgleichs unter Lehrern („Vier Prozent für die Kollegen“).

„Jetzt wird gespart!“

DIE ZEIT: Nordrhein-Westfalen hat in den letzten zwanzig Jahren mehr Hochschulen gebaut als jedes andere Bundesland. Jetzt planen Sie die größte Kürzung in der Geschichte der Bundesrepublik.

Geschlossene Reihen

Die Kritiker der Sparpläne des nordrhein-westfälischen Ministers für Wissenschaft und Bildung, Hans Schwier, bliesen auf der Landesrektorenkonferenz in Düsseldorf zum Sturm auf das „Konzentrationspapier“: „So, Herr Minister, geht es nicht“, meinte der Rektor der Universität Münster, Professor Dr.

Sorgen um den Nachwuchs

Ein aufmerksamer Beobachter der deutschen Hochschulpolitik kann sich nur wundern: Da beklagt der baden-württembergische Ministerpräsident, Lothar Späth, auf der Jahresversammlung der Westdeutschen Rektorenkonferenz die „Vernachlässigung der exportorientierten Forschung“ an unseren Universitäten.

Unkraut und Zierpflanzen

Bisher benahmen sich die Kultus- und Wissenschaftsminister wie schlechte Gärtner, die nicht zwischen Franzosenkraut und Krokussen zu unterscheiden wissen.

Neue Studienplätze

Die erste Deutsche Privat-Universität ist jetzt von der nordrhein-westfälischen Landesregierung genehmigt worden. Sie wird sich aber nicht, wie vom Trägerverein gewünscht, Universität nennen dürfen, sondern „Private Hochschule Witten/Herdecke“ heißen.

Sommertheater

Seit zehn Jahren gibt es in Nordrhein-Westfalen Gesamthochschulen: Dieses Jubiläum wollte letzte Woche die Universität Paderborn würdig begehen.

Nur ein Gast

Jürgen Möllemann über den Versuch, Ideen vorzutragen