: Hans Werner

Gruppe 47: Schicksale, die jeden einschüchtern

Vor 50 Jahren tagte die Gruppe 47 zum letzten Mal. Jetzt haben sich die Überlebenden getroffen, um mit jungen Autoren über die Zukunft der Literatur zu debattieren.

Arbeitsbelastung: Hilflos im Umgang mit Stress

Nach dem Suizid eines Schweizer Bankers: Was unternehmen große Firmen im Alpenstaat, um ihre Mitarbeitenden vor der zunehmenden Arbeitsbelastung zu schützen? Nichts.

© Ursula Kaufmann

Hans Werner Henzes "Gisela": Noch einmal ein Operchen

Ein Jugendprojekt als Abschiedsgruß: Der 84-jährige Hans Werner Henze hat eine Oper für die Ruhrtriennale in Gladbeck komponiert. Jetzt feierte "Gisela" Premiere.

Jung ist keiner lange

Er schrieb den Roman "Die Geschlagehen" (1949), und Friedrich Sieburg bescheinigte ihm daraufhin eine "hohe Erzählgabe". Der darauf folgende Roman, "Sie fielen aus Gottes Hand" (1951), wurde mit dem René-Schickele-Preis ausgezeichnet.

Zeitmosaik

Immer wichtiger wird es, sich mit den kleinen Widerstandsformen auseinanderzusetzen, die vielleicht ganz unpolitisch gemeint waren, aber in ihrer Vielfalt eine nicht zu übersehende politische Wirkung erzielen könnten.

Schaukampf ohne Folgen

Wird Hans-Ulrich Klose, Bürgermeister der Freien und Hansestadt Hamburg, doch noch um einen seiner größten politischen Erfolge gebracht? Der Parteitag der Hamburger SPD folgte noch dem Bürgermeister und stimmte gegen die Beteiligung der Hansestadt am Kernkraftwerk Brokdorf.

Fernsehzeit: Wer stoppt Casdorff?

Der Beruf des Fernsehjournalisten wird weiter an Attraktivität gewinnen, wenn nur noch Gefälligkeitssendungen produziert werden.

Späte Wiedergutmachung: Deutsche Jakobiner

Wer diese 1186 Seiten gelesen hat, darf sagen, er sei klüger aus diesem Leseabenteuer hervorgegangen. Er wird ein ganzes Kapitel deutscher Geschichte mit anderen, kritisch geschärften Augen ansehen.

HEW-Aktie zwischen Politik und Rendite

In den letzten Dezembertagen notierte die Aktie der Hamburgischen Electricitäts-Werke AG (HEW), Hamburg, zu 253 Mark für die 100-Mark-Aktie; dann stieg sie ziemlich abrupt auf 280 Mark.

Fernsehen – nah gesehen (5): Mehr Regeln, weniger Persönlichkeitskult

Alle wollen diskutieren. Und jeder stellt sich unter "Diskussion" etwas anderes vor. Da hat es das Fernsehen schwer. Die Schwierigkeiten der Sache werden, potenziert durch die Schwierigkeiten des Mediums und seiner Dramaturgie: Was sollen Bilder (meistens) älterer Herren, wo es auf Auskünfte und Argumente ankäme? Die erfolgreichste deutsche Fernsehdiskussion, Werner Höfers Frühschoppen, ist denn auch eine Rundfunkdiskussion; das Fernsehen ist dabei nur "angeschlossen".

Hibernia: Mutig

Wir glauben, einen mutigen Entschluß gefaßt zu haben", kommentierte Vorstandsvorsitzender Dr. Hans Werner von Dewall, die Absicht der Hibernia AG, neben der bereits angemeldeten Stillegung der Zeche Shamrock nunmehr auch noch die Schachtanlage Möller/Rheinbaben stillzulegen.

Hibernia: Aral-Gewinner

Es hat fast den Anschein, als säße der eigentliche Gewinner in dem Pokerspiel um die Aral-Anteile in Herne. Zufrieden gibt Hibernia-Chef Dr.

Wir brauchen die Gegen-Mafia

Das literarische Publikum möchte bitte entschuldigen, daß sich bisher noch keiner von uns Mafiosi (oder heißt es Mafioten?) gemeldet hat.

Minister drängeln zur Hibernia

Die Veränderungen im AR des zweitgrößten Kohlenproduzenten der Bundesrepublik, nämlich der Bergwerksgesellschaft Hibernia AG Herne, wirken fast komisch.

Zankapfel Kohle

In den vergangenen vierzehn Tagen hat es zahlreiche Äußerungen von Verwaltungen großer deutscher Steinkohlenzechen und von Vorständen oder Aufsichtsräten aus der kohleverbrauchenden Industrie zur Kohlenlage gegeben.