: Harry Graf Kessler

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Adolf Hitler: "Ruhig abwarten!"

Das Amt wird ihn vernünftig machen, sein Kabinett ihn zähmen. Eine Diktatur? Undenkbar. Kaum jemand ahnte 1933, was Adolf Hitlers Ernennung zum Reichskanzler bedeutete.

Geschichte: 1917: Das unmögliche Jahr

Vom Nahost-Konflikt bis zur Ost-West-Konfrontation: Vor 100 Jahren entstand, mitten im Ersten Weltkrieg, die politische Welt des 20. Jahrhunderts

Jubiläum in Berlin

Diesmal, weil der Künstlerbund Geburtstag feiert, den 60. – wenn man von der Zwangspause absieht zwischen 1936 und 1950 – präsentiert er sich in dreierlei Gestalt, in drei Zeiten: Präsens, Perfekt, Futurum.

Gegen den deutschen Fleiß

In früheren Jahren bin ich seinen Büchern und autobiographischen Aufzeichnungen in den Antiquariaten geradezu nachgejagt, oft, um sie weiterzuverschenken.

Wie ein Volkslied...

heraus. Das ist nun ein doch recht ungewöhnliches und nicht nur interessantes, sondern auch menschlich liebenswertes Buch, aus dem Art und Wesen dieses bemerkenswerten Menschen viel deutlicher und angenehmer in die Erscheinung treten als in den flüchtigen Notizen der Tagebücher.

Das allzu imaginäre Museum

Nein, sagt der Direktor der Kunstsammlungen zu Weimar, was da an den Wänden der Galerieräume herunterbröckelt, ist kein Salpeter, die Kunstwerke sind nicht gefährdet, nur das Schloß muß restauriert werden.

Kunstkalender

Eindrucksvoll und an knapp hundert exzellenten Beispielen demonstriert die Ausstellung Glanz und Elend der deutschen Buchkunst in diesem Jahrhundert.

Zwischen den Stilen

Was wäre wenn – ist immer wieder ein ebenso spannendes wie müßiges Gedankenspiel. Ob die Geschichte der Kunst, so wie wir sie heute kennen, wirklich „objektiv“ richtig ist oder ob es noch vergessene Genies gibt, deren Entdeckung eingefahrene Dinge umlenken könnte, ist dabei eine immer wiederkehrende Frage.

Künstlers Werk und Kanzlers Wort

Im Museum am Ostwall in Dortmund (und an einigen anderen Plätzen in der Stadt) sind zur Zeit (und bis zum 25. Mai) 434 Kunstwerke von 253 deutschen Künstlern zu sehen und zu erleben: 23.

Krach im Künstlerbund

Es ist das Vorrecht der Künstler, temperamentvoll zu sein, und das Vorrecht der Berliner, mit ihren Ansichten nicht hinterm Berge zu halten.

Kunstkalender

Tucholsky war ihr „eine kleine Liebeserklärung“ schuldig. 1929 schrieb er in der „Weltbühne“ an Jeanne Mammen: „Die zarten, duftigen Aquarelle, die Sie in Magazinen und Witzblättern veröffentlichen, überragen das undisziplinierte Geschmiere der meisten Ihrer Zunftkollegen derart, daß man Ihnen eine kleine Liebeserklärung schuldig ist.