: Harvard University

Staatsverschuldung: Verrechnet!

Ab 90 Prozent Staatsverschuldung verarmen Staaten – hatte ein Ökonom errechnet. Politiker vertrauten ihm. Doch ein Student zweifelte und fand einen unglaublichen Fehler.

Kurzer Trip ins Jenseits

Manche Menschen sind sicher, dass es ein Leben nach dem Tod gibt. Ein Harvard-Professor schrieb einen Bestseller über sein Nahtoderlebnis.

Umwelt/Treibgase: Ätzende Eiskristalle

Seit der Entdeckung des „Ozonlochs“ über der Antarktis im Jahre 1985 rätseln Wissenschaftler, wie dieses Phänomen letztlich zu erklären sei und warum zum Beispiel der Ozonabbau am Südpol so ausgeprägt ist und am Nordpol nicht.

Noch brennen in der Türkei die Lichter

Endlich ist es soweit: Bülent Ecevit regiert. Sechs Monate dauerte sein Marsch durchs Parlament, vom Wahlsieger zum Ministerpräsidenten.

Cranach kontrovers

Die Gemälde von Lucas Cranach“, das immer noch grundlegende Werk für die gesamte Cranach-Forschung, 1932 von Max J. Friedländer und Jakob Rosenberg public ziert, ist jetzt in der längst fälligen zweiten Auflage erschienen.

Zwischen Deutschland und Amerika

Mit Erschütterung haben Freunde und Kollegen – mit ihnen ein weiterer Kreis historisch und politisch Interessierter – von dem durch ein schweres Verkehrsunglück verursachten plötzlichen Hinscheiden Klaus Epsteins gehört – eines jungen Gelehrten und Hochschullehrers, den seine Gaben, sein kritisch unterscheidender, aber immer um fördernde Ausgewogenheit bemühter Sinn und die Besonderheit des Lebensweges zu Leistungen befähigt haben, die wissenschaftlich und – in einem bestimmten Sinne – auch politisch ungewöhnlich fruchtbar schon gewesen sind und es auch in Zukunft zu sein versprachen.

Der rote Totalitarismus

Merle Fainsod: Wie Rußland regiert wird. Ergänzt und auf den neuesten Stand gebracht von Georg Brunner. Übersetzung aus dem Amerikanischen von Karl Römer.

Ehrung in Harvard: Labsal für des Kanzlers Seele

Zehnmal schon hatte sich Helmut Kohl in einen Talar gezwängt und sich scheußlich gefunden. Für die elfte Ehrendoktorwürde, die er am Donnerstag vergangener Woche an der Harvard University in Cambridge, Massachusetts entgegennahm, verzichtete er auf das akademische Gewand und kam in Zivil.

Erforscht und erfunden

Wissenschaftler spalten Rattengene, um Hormone zu produzieren: Die Techniken der genetischen Rekombination sind so weit gediehen, daß menschliche Hormone wie Somatostatin (Wachstumshormon) und nun auch Insulin von Bakterien produziert werden können.

Deutsche Studenten in die USA?: Chance für tausend

Es ist illusorisch zu glauben, 40 000 deutsche Numerus-clausus-Opfer an amerikanischen Universitäten und Colleges unterbringen zu können, wie der hessische CDU-Generalsekretär Christian Schwarz-Schilling es vorgeschlagen hat.

Auferstehung in Cannes

Ich habe „Heaven’s Gate“ in Cannes gesehen: ein großer und schöner Film. Ein Western, der an der Harvard University beginnt und der mit dem Bild einer eleganten Yacht endet, auf der ein Mann sich an sein Leben erinnert und an die Frau denkt, die tot ist, die er aber immer noch liebt.

Erforscht und erfunden

Die oft beschworene Vision, die Zerstörung der Ozonschicht könne sich über die Antarktis hinaus ausdehnen, werde weltweit zu gravierenden Störungen des Ökosystems führen und unter anderem die Hautkrebserkrankungen stark ansteigen lassen, trifft vermutlich nicht zu.

Last auf der Achse

Nach ungezählten Monographien über Teilaspekte der deutsch-amerikanischen Beziehungen seit dem Krieg liegt wieder – aus amerikanischer Feder – eine neue Studie mit einer Gesamtbetrachtung der diplomatischen, sicherheitspolitischen und wirtschaftlichen Verflechtungen zwischen den USA und der Bundesrepublik von 1945 bis 1975 vor.

Amerikanische Recession auf dem Tiefpunkt

Wie Präsident Eisenhower kürzlich bemerkte, macht eine Schwalbe noch keinen Sommer. Man kann daher aus der Tatsache, daß einige der konjunkturempfindlichen amerikanischen Wirtschaftsindizes in jüngster Zeit nach oben weisen, noch nicht mit Sicherheit schließen, daß der Aufschwung bereits eingeleitet ist.

Europas Einigung durch die Hintertür

Sehen wir zu schwarz für die Zukunft der Europäischen Gemeinschaft, der de Gaulle einen so schweren Schlag versetzt hat? Der Autor des folgenden Artikels meint: Die Eigendynamik der EWG werde am Ende stärker sein als die gaullistische Ideologie.

Amerikas Hilfe für Europa

Der 5. Juni 1947 veränderte die Geschicke Europas grundlegend. Damals forderte der amerikanische Außenminister George Marshall in einer Rede vor der Harvard University ein Hilfsprogramm für das kriegszerstörte Europa (einschließlich der Sowjetunion), um „Hunger, Armut, Verzweiflung und Chaos“ zu bekämpfen.

Wirtschaftswissenschaften: Abenteuer im Kopf

Wer 1966 sein Ökonomiestudium an der Harvard University begann, dem wurde zur Einstimmung die folgende Rechnung vorgeführt: Die Feinsteuerung durch die Wirtschaftspolitik hatte zur endgültigen Beherrschung des Konjunkturzyklus und damit zur Vermeidung von Rezessionen geführt.