: Heiner Müller

DDR-Geschichte: Leben mit der Mauer

Am 13. August 1961 begann die DDR mit dem Bau der Berliner Mauer. Fast drei Jahrzehnte trennte sie Ost von West. Momentaufnahmen aus der Zeitgeschichte.

K U N S T : Die Mauerspringer

In Leipzig trifft DDR-Kunst auf BRD-Ästhetik. Die Trennlinie verläuft nicht zwischen Ost und West sondern zwischen Dokumentation (Zeitgeschichtliches Forum) und Kunst (Museum der Bildenden Künste)

Ich habe einen Traum

Vanessa Jopp, 30, kam 1993 an die Hochschule für Fernsehen und Film in München. Ihr Abschlussfilm »Vergiss Amerika« wurde beim Münchner Filmfest mit dem Regie-Förderpreis der Hypo-Bank ausgezeichnet und trug ihr in Berlin den First Step Award ein. Seit 25. Oktober ist ihr neuer Film »Engel & Joe« in den Kinos zu sehen

ZEIT-Kulturbrief vom 12. bis 21. Oktober 2001

Hella Kemper zur Frankfurter Buchmesse und kulturelle Highlights wie die Uraufführung "Ich bin der Mann meiner Frau" - ein Soloprogramm von und mit Heinz Bennent - am 17. Oktober am Theater Neumarkt Zürich

ZEIT-Kulturbrief vom 19. bis 28. Oktober 2001

Jens Jessen über Francis Ford Coppolas "Apocalypse Now" und die Weltlage und kulturelle Highlights wie die Chagall-Ausstellung "Himmlisches und Irdisches" im Ulmer Museum

T H E A T E R : Ehret die Dichter!

Was schert uns denn das Publikum? Das Theater inszeniert sich lieber selbst. Der jüngste Akt: Kampf der Generationen. Zur Frankfurter "Experimenta" verbünden sich die Jungen, beim Theatertreffen in Berlin feierten sich die Alten. Nur die bedeutendste Gestalt im dramatischen Kräftespiel wird vernachlässigt - der Autor

Jubiläumsjahr 2013: Im Bann Richard Wagners

Oper als Kraftwerk: Warum fasziniert uns Richard Wagner uns trotz seiner Abgründe immer wieder neu? Christine Lemke-Matwey versucht das Rätsel zu ergründen.

Das wehende Vakuum

Eindrücke von der DDR und der bitter-fröhlichen Beharrlichkeit ihrer Intellektuellen

Wo bleibt es, das herrliche Leben?

Einem einzigen Akteur in siebzehn Tagen ist es gelungen, so etwas wie Zorn zu erregen: Hamburgs Bürgermeister Voscherau, der die Begrüßungsrede halten mußte.

Zeitmosaik

Die Zeit im Theater der Pina Bausch ist die Zeit der Märchen. Geschichte kommt als Störung vor, wie Mücken im Sommer. Der Raum ist bedroht von der Besetzung durch die eine oder andere Grammatik, des Balletts oder des Dramas, aber die Fluchtlinie des Tanzes behauptet ihn gegen beide Besetzungen.

Beiderlei Deutsche – zweierlei Deutsche

Wir haben so getan, als ob nichts wäre“, sagte Nina Grunenberg nach einem Treffen mit Gesprächspartnern aus der DDR, und damit hatte sie bereits eines der ungeschriebenen Gesetze ost-westlicher Begegnungen im geteilten Deutschland erkannt.

DDR

Trivialpoesie geht davon aus, daß jedes geschriebene oder ausgesprochene Wort wahr ist... Wenn man alles zitieren und sich auf alles berufen kann, dann muß es auch möglich sein, nichts zu zitieren und sich auf nichts zu berufen.