: Heinrich Vogeler

Kunst: Leben. Malen

In diesem Herbst feiert die Kunstwelt mit zahlreichen Ausstellungen die Malerin Paula Modersohn-Becker, die vor 100 Jahren gestorben ist. Ein biografischer Essay.

Verschlungene Welt

Worpswede würdigt den Maler Heinrich Vogeler

Heinrich Vogeler "Hamburger Werftarbeiter"

Vor fünfzig Jahren, am 14. Juni 1942, starb Heinrich Vogeler, der Mitbegründer der Worpsweder Künstlerkolonie, in einem Krankenhaus des Kolchos Budjonny im fernen Kasachstan.

"Schön in der Stille"

Durch Heide, Moor und durch Worpswede – Betrachtungen des Schriftstellers Ludwig Harig

Mein tiefes Leben

Heinrich Vogeler (1872 1942) gehörte zur Worpsweder Künstlergemeinschaft. Der Barkenhoff, gebaut für das gemeinsame Leben mit seiner Frau und den drei Töchtern, wurde zum Treffpunkt für Freunde und Bewunderer des erfolgreichen Jugendstilkünstlers.

Ausstellungen in Worpswede: "Heinrich Vogeler – Worpswede / Moskau": Der konsequente Träumer

Ein Bild wie ein erstes oder letztes Bild aus einem Drama von Tschechow oder Ibsen: Heinrich Vogelers "Sommerabend". Wer kommt an, wer reist ab, wer erschießt sich still hinter dem Haus? Die deutsche Bundespost, die dem Kunden gern unerklärte Werte überreicht, hat dieses Bild, das schönste Werk des norddeutschen Jugendstils, jetzt als 60-Pfennig-Marke mit dem Titel "100 Jahre Künstlerkolonie Worpswede" herausgebracht.

Deutsches Weben

Der "Fünf Schwäne"-Teppich, oft reproduziert auf Umschlägen, Griffelkästen und in Kunstkalendern, persifliert in Form vom "Fünf Möpse"-Teppich, der berühmte "Fünf Schwäne"-Teppich von Otto Eckmann ist eines der Wappenbilder des Jugendstils.

Als wollt’s die ganze Welt satt machen

In Fontanes Roman "Cécile" sitzt eine gebildete Gesellschaft an der table d’hôte. Eginhard Aus dem Grunde, ein Privatgelehrter, spricht vom deutschen Märchen, das von ältester Zeit her ein vollkommenes Pfefferkuchenhaus kenne, sozusagen ein Pfefferkuchenhaus nur in der Idee.

Werner Bahlsen: Fleiß und Pflicht, Kekse und Kunst

Im Archiv gab es über ihn, den größten deutschen Keksfabrikanten wenig Material - nur ein paar lobende Worte in seinem Heimatblatt, der Hannoverschen seinem meinen: Werner Bahlsen, so stand dort, sei ein "Unternehmer alter Schule", ein leidenschaftlicher Jäger und Freund der Hausmusik, ein großer Kunstmäzen und Förderer der Wissenschaften.

Jan Vogeler: Die alles durchgestanden haben

Wenn Moskauer einen Fremden kennenlernen, versuchen sie, seine Adresse zu erfahren. Die Adresse, so meinen die Moskauer, sagt nicht nur etwas über das Ausmaß des Komforts oder der Armseligkeit, das den Betreffenden umgibt, sie sagt auch etwas über die Person – eine der Antworten auf die Frage, ob man ihr vertrauen soll oder nicht.

Kunstkalender

An wichtigste Stile seiner Zeitgenossen hat sich Vogeler (1872-1942), ohne sich dabei charakterlos zu verhalten, angeschlossen, vor allem an den Jugendstil, dann an den Expressionismus, und, wenigstens in Ansätzen, an den Kubismus, letzteres zum Beispiel bei dem Ölbild "Barkenhoff-Garten" von 1914.

Der kleinere Aufstand

Es bedarf keiner besonderen geistigen Anstrengung, um sich in einem Prozeß historischer Besinnung klarzumachen, welche Motive einige deutsche Maler hatten, als sie sich im letzten Jahrzehnt des vorigen und im ersten unseres Jahrhunderts im Dorf Worpswede niederließen.

Kunstkalender

Eine Ausstellung, die weit über den üblichen Handlungsspielraum privater Galerien hinaus reicht, hat; die Ladengalerie als ihren Beitrag zum Zwanziger-Jahre-Thema zusammengestellt.

Es wird einmal sein...

Rainer Maria Rilke schrieb 1902 über Heinrich Vogeler in der Studie "Worpswede – Monographie einer Landschaft und ihrer Maler": "Alle Märchen seines großen alten Skizzenbuchs fangen mit den Worten: ‚Es wird einmal sein.

Kunstkalender

Diese unglaublich subtilen, vibrierenden Drahtgebilde, die auf Federn schaukeln, zitternde Antennen ausstrecken und mit winzigen Kugeln jonglieren, sind heute noch ebenso attraktiv wie vor sechs Jahren, als Günter Haese auf der Biennale debütierte.

Eine Worpsweder Elegie

Ein Sommerabend in Worpswede. "Aus der blauen Tiefe ruft das Gestern ..." Mädchen lagern auf der Wiese, mit Blumen im Haar, Rosen in den Händen.