: Heinz Kühn

NRW-Wahlen: Alle zufrieden

Mit dem Ergebnis der Kommunalwahlen in Nordrhein-Westfalen vom vergangenen Wochenende sind offenbar alle großen Parteien zufrieden.

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"Im Kaninchenblick verstörter Professoren, die zur Unpolitik erzogen worden sind und infolgedessen zwischen unsubstantiierter Lümmelei und politischem Aufbegehren für vertretbare Ziele nicht zu unterscheiden vermögen, nimmt sich selbst diejenige studentische Schlange noch als Kobra aus, die in Wirklichkeit eine Blindschleiche ist.

Und nun dreißig Jahre Schweden?

Plisch und Plum, das ungleiche Bonner Paar Schiller/Strauß, das sich in der Pubertätszeit der Großen Koalition leidlich zusammengerauft hat, sind getrennt von Tisch und Stuhl.

Das Bonner Sechs-Tage-Rennen

Brandt und Scheel überspurteten die CDU – Aus "Schnickschnack" wird Wirklichkeit

Der Zweikampf in der Ruhrschmiede: Einer wird gewinnen

Vizekanzler Brandt lud seinen Kanzler Kiesingert ein: "Nach drei Jahren Regierung Kiesinger/Brandt wäre es gewiß kein Fehler, wenn sich die beiden Repräsentanten dieser Bundesregierung zum Dialog stellen würden, beispielsweise in einigen Großveranstaltungen des Ruhrgebietes.

Meyers macht alles

Die sprichwörtliche Heiterkeit im Rheinland, mitunter eine gepfefferte Mischung aus Mutterwitz und Schadenfreude, überstieg das gewohnte Maß im Haus des Ministerpräsidenten, als Heinz Kühn seinen Gästen das Geheimnis verriet: "Franz Meyers wird mein Kommissar!" Die zunächst verblüfften Zuhörer schlugen sich auf die Schenkel vor Vergnügen und wähnten sich in dem Glauben, fröhliche Opfer eines Possenreißers zu sein.

Die Grenzen der Liberalität

Der nordrhein-westfälische Minister Diether Posser zum Ordnungsrecht an den Hochschulen

Augenmaß

Kein Tag vergeht, an dem nicht von Beratungen über jenes Ordnungsrecht die Rede ist, das den Universitäten gegen die rabiatesten unter den Studenten an die Hand gegeben werden soll.

Staatspreise – nicht nur für Staatspreiser

In der letzten Ausgabe der ZEIT interviewte Nina Grunenberg den Schriftsteller H. GünterWallraff, der im letzten Jahr den Düsseldorfer Fördererpreis für Literatur erhalten hatte.

Gebrochene Loyalität

In die friedliche Stille der ausklingenden parlamentarischen Sommerpause platzte in Nordrhein-Westfalens Landeshauptstadt unvermittelt ein politisches Gewitter.

SPD-Renaissance aus dem Ruhrrevier?

Heinz Kühn ist Ministerpräsident von Nordrhein-Westfalen, dem immer noch wirtschaftlich stärksten Bundesland, Chef einer von einer Kleinen SPD/FDP-Koalition gestützten Landesregierung; Vorsitzender des rheinischwestfälischen Landesverbandes, der ein Drittel aller SPD-Mitglieder stellt; auf dem Nürnberger Parteitag wurde er mit nur einer Stimme Abstand gegenüber Karl Schiller mit der höchsten Stimmenzahl in den Parteivorstand gewählt.

Von ZEIT zu ZEIT

Mit Kundgebungen, Briefen, – Anrufen und Telegrammen setzten die Notstandsgegner Bonn unter Druck. In einer Atmosphäre kritischer Spannung begann der Deutsche Bundestag die dritte Lesung der Notstandsgesetzgebung.

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Immer besser geht es Rudi Dutschke. Inzwischen muß sein langjähriger Freund, der ungarische Emigrant und Diplom-Psychologe Thomas Ehleiter, schon nach den wenigen Wörtern suchen, die Dutschke wegen anfänglicher Aphasieerscheinungen noch entfallen sind.

Menetekel im Musterland

Die Große Koalition in Stuttgart gehört der Vergangenheit an. Gegen ihre Fortsetzung haben sich die schwäbischen Sozialdemokraten deshalb entschieden, weil eine Mehrheit von ihnen darin die unausweichliche Konsequenz ihrer Niederlage bei der Landtagswahl sah.

Unbrüderliche Kirche

In Köln kam es aus Anlaß einer Gedächtnisfeier für den ermordeten Negerführer Martin Luther King zu einem Eklat, der ein gutgemeintes Vorhaben diskreditierte und zugleich die Schwierigkeiten mancher katholischer Würdenträger, sich im Geiste des Konzils der Welt zu öffnen, auf beschämende Weise deutlich machte.

Einladung auf "Gut Ewig"

Wie er da so sitzt, strahlt er Gemütlichkeit aus; wie er da so spricht, drückt er Zuversicht aus. Der mittelgroße, mittelstarke Mann, der zum Jahresende pensioniert worden wäre, falls er Berufsbeamter wäre, könnte für den Chef einer Hotelkette gehalten werden, wenn er stolz von Hunderten von neuen Betten berichtet.

Mehr Eile

Die erste große Arbeitsmarktkonferenz, die der nordrhein-westfälische Ministerpräsident Heinz Kühn in Düsseldorf veranstaltet hat, sei, so hieß es, ein voller Erfolg gewesen.

Feurige Kohle für die Große Koalition

Aber aus Gründen, die nicht nur mit rhythmischer Silbenstecherei zu tun haben, kam auch „Kühn“ im Protestslogan der Bergleute von Huckarde vor.

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„Wenn ein in einer Großstadt lebender Mann während einer dreißigjährigen oder noch länger währenden Ehe nie in Versuchung gerät, sich einmal Abwechslung zu verschaffen, dann muß ich ihn verdächtigen, biologisch oder psychologisch nicht normal zu sein.

Rote Fahnen an der Ruhr

Bergarbeiterführer Walter Arendt schrieb seinen Parteifreunden Schiller und Kühn das Menetekel an die Wand: „Die politischen Parteien können sich glücklich schätzen, daß gegenwärtig keine Wahlen vor der Tür stehen.

Porträt: Fritz Kassmann: Spielt auf zwei Klavieren

Daß Fritz Kassmann, der neue Hausherr im Düsseldorfer Wirtschaftsministerium, besonders erpicht darauf gewesen ist, das heikle Amt seines glücklosen Vorgängers zu übernehmen, wird niemand behaupten können.

Gleitze geht

Der Chef der Düsseldorfer Landesregierung trennt sich von seinem Wirtschaftsminister. Professor Bruno Gleitze kehrt zurück auf den Platz, den er Ende vergangenen Jahres verlassen hatte, um die Kabinettsliste seines Parteifreundes Heinz Kühn in buchstäblich letzter Minute komplett zu machen.

Ein deutscher Ausnahmezustand

Die Wachmannschaften gerieten in Panikstimmung, als am zweiten Tag des Schah-Besuches eine Limousine zum Hotel Petersberg hinaufkurvte, die mit großen Kartons beladen war.

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