: Heizöl

Zur Kasse, Autofahrer

Obwohl die großen Mineralölgesellschaften zum 1. Dezember von einem Teil ihrer Bevorratungskosten befreit werden, werden sie die Verbraucher zur Kasse bitten.

Zeitraffer

Benzin und leichtes Heizöl werden bald teurer. Die Mineralölkonzerne nennen für die Preiserhöhungen gleich mehrere Gründe: Vom 1.

Zeitraffer

Und das funktioniert ganz nach marktwirtschaftlichem Lehrbuch, das von so vielen für ein Märchenbuch gehalten wird: Das Angebot steigt, weil mehr Heizöl gebraucht wird, bei dessen Produktion der Treibstoff automatisch anfällt.

Die Multis sind zerstritten

Die einen rufen nach dem Staat, die anderen halten die Fahne der Marktwirtschaft hoch

Hoffen auf "sibirische Kälte"

Die Deutsche Shell startete den Versuchsballon. Um durchschnittlich eine Mark pro 100 Liter setzte sie in der vergangenen Woche den Preis für leichtes Heizöl herauf.

Warten auf Sommerpreise

Darauf bedacht, mit ihrem Heizöl möglichst billig über die Runden zu kommen, drehten sie im Winter die Heizung herunter und warten jetzt auf die niedrigste Preisnotierung.

Billiges Verfahren

Heizöl mit geringem Schwefelgehalt kann aus Kohle billiger hergestellt werden als aus Rohöl. Mit dieser Meldung überraschte jetzt eine Gruppe von Wissenschaftlern die Jahrestagung der American Chemical Society in Los Angeles.

Auf der Suche nach der Wahrheit

Überall in Europa hat sich das Gespenst des Mineralölmangels verflüchtigt. Nur in Belgien nicht. Weil kein Heizöl mehr geliefert wird, müssen die Angestellten von Brüsseler Gemeindeverwaltungen frieren.

Italien: Devisen knapper als Öl

Nicht der Mangel an Rohöl, sondern an Devisen zur Bezahlung des Öls wird Italien zu einer Rationierung von Benzin und Heizöl zwingen.

Spartips

Warum, so mag sich mancher Zeitungsleser dieser Tage fragen, haben wir eigentlich in der Vergangenheit so viel Treibstoff und Heizöl verbraucht? Da verkündet jetzt BMW in großen Anzeigen, daß seine PS-starken, spurtschnellen Autos mit dem Sport-Image im Grunde nur ganz wenig Benzin benötigen.

Entwicklungsländer: Nahrungsmittel werden knapp

Fahrverbote am Wochenende, höhere Preise für Benzin und Heizöl und vereinzelt auch der Mangel an Dieseltreibstoff lassen uns fühlen, wie abhängig die europäischen Industrieländer von einer ungestörten Energiezufuhr sind.

Öl - für wie lange?

ZEIT: Minister Friderichs hat erklärt, die deutsche Ölversorgung sei durch den Nahostkrieg nicht gefährdet. Aber es gab Fälle, in denen der Händel kein Heizöl liefern konnte.

Heizöl: Keine Sommerpreise

Innerhalb von zwölf Monaten haben sich die Preise für leichtes Heizöl fast verdoppelt. Vergeblich warteten die Verbraucher bislang auf das traditionelle sommerliche Preistal.

Heizöl: Teure Farbe

Was dem wackeren Landmann schon immer billig war, ist längst auch dem Stadtbewohner recht geworden. Dieselmotoren in PKW und LKW laufen klaglos mit steuerbegünstigtem Traktorendiesel oder leichtem Heizöl.

Energiepolitik: Gehen bald die Lichter aus?

Da soll sich einer einen Reim drauf machen: Kohle und Strom werden teurer, für Erdgas ist eine Preissenkung zu erwarten, und leichtes Heizöl war noch nie so billig wie in diesem Sommer.

AUS UNTERNEHMUNGEN

Wenn es der BP Benzin und Petroleum AG, Hamburg, in diesem Jahr nicht gelingt, den Benzinpreis und den Preis für leichtes Heizöl um einen weiteren Pfennig heraufzusetzen, wird das Jahr 1971 mit einem beträchtlichen Verlust abschließen.

BP: Attacke gegen die Steuer

Eine Attacke gegen die steuerliche Belastung von schwerem Heizöl und gegen die Selbstbeschränkung bei der Produktion ritt der Vorstandsvorsitzende der BP, Heinrich Sasse, bei der Vorlage des Geschäftsberichtes 1968.

ZEITRAFFER

Die Bundesregierung hat die Selbstbeschränkung für leichtes Heizöl und Dieselkraftstoff ab sofort ausgesetzt. Das Quotensystem war an der außerordentlich starken Nachfrage in diesem Jahr gescheitert.

Verdächtig

Nichts ist im weiten Feld der Politik dauerhafter als eine einmal fündig gewordene Steuerquelle. Diese Erkenntnis wurde wieder einmal erhärtet, als sich das Bundeskabinett gegenüber dem Parlament für den Fortbestand der Steuer für schweres Heizöl aussprach.

Heizöl fließt langsamer

Das Mineralöl hat die Kohle zwar überrundet, seine Nachfolge als unumstrittener Herrscher über den Energiemarkt aber noch nicht angetreten.

Heizöl: Kalte Füße bekommen

Im August bekam die deutsche Mineralölindustrie kalte Füße: Der Absatz von leichtem Heizöl erreichte nur knapp 800 000 Tonnen, während im gleichen Monat des vergangenen Jahres immerhin 1,8 Millionen Tonnen verkauft worden waren.

Scheich Katzer

Ginge es nach dem Willen von Bundesarbeitsminister Hans Katzer, dann würde das Heizöl demnächst teurer. Der Bund soll, so lautet Katzers Vorschlag, die Heizölsteuer erhöhen.