: Henri Bergson

Anke Engelke: She's no Joke

Anke Engelke is the funniest woman on German television. She’s smart and successful. How come she is so serious off-screen?

Anke Engelke: Streng genommen witzig

Lustigste Frau im Fernsehen, hochgelobte Moderatorin, im WDR startet ihre neue Show "Anke hat Zeit": Aber was weiß man eigentlich über Anke Engelke?

sachbuch: Eine Ästhetik des Widerstands

Das Werk Siegfried Kracauers wird neu ediert. So können die Leser endlich den großen Kommentator der jüngsten Moderne neu schätzen lernen

Springteufel der Lüste

Sind die deutschen Bühnen in den Händen der Pornografen? Ein Versuch über den Regisseur Frank Castorf

Die kapitalistische Bedrohung

Übertriebener Individualismus, zuviel Konkurrenz und zuwenig Kooperation sind die Feinde der offenen Gesellschaft

Rupert Sheldrakes frappierende Thesen beschäftigen die Wissenschaftler der Alten und der Neuen Welt: Hat die Natur ein Gedächtnis?

Im Jahre 1981 veröffentlichte Rupert Sheldrake, damals noch keine vierzig Jahre alt, sein Buch "A New Science of Life" ("Das schöpferische Universum"), in dem er der Fachwelt die theoretischen Grundlagen einer revolutionär neuen Sicht der Morphogenese – also der Entstehung der Formen des Organischen wie des Anorganischen in der Natur – vorstellte.

Teorema

Muß es sein? Es muß sein. Filmtheorie ist das, worauf sich all unsere Bemühungen, Filme zu begreifen, eigentlich stützen, auch wenn wir es uns nicht eingestehen; Filmtheorie auch das, was aus ihnen resultiert, resultieren müßte.

Weltkongreß der Spukologen: "PSI" und seine Zicken

Sie sprachen über wunderliche Dinge, über Leute, deren Geist den Körper verläßt, auf Wanderschaft geht und danach wieder in seine Hülle zurückkehrt, über Frauen und Männer, die viele hundert Kilometer weit voneinander entfernt telepathische Mitteilungen austauschen, über Wahrsager, Gespenster, Stimmen aus dem Jenseits, Poltergeister und Wunderheiler.

Poesie aus den letzten Tagen der Menschheit

Ich entdeckte die blauen Bände aus dem Fischer Verlag als Kind im Bücherschrank meiner Eltern. Dabei wußte ich nicht genau, warum ich die kleinen Geschichten, die Briefe, Postkarten-Texte immer wieder las: worum "ging es" eigentlich? Aus weiter Ferne kamen die Wörter auf mich zu, aber auch dann behielten sie etwas Unerreichbares.

Der Witz der Widersprüche

Stellungen, Gebärden und Bewegungen des menschlichen Körpers sind in dem Maße komisch, als uns dieser Körper dabei an einem bloßen Mechanismus erinnert: Diese von Henri Bergson in seinem Traktat über das Lachen entwickelte These hat für den Autor, Regisseur und Schauspieler Loriot die Bedeutung einer Leit-Sentenz.

Ein neuer Verrat der Intellektuellen

Der Zeitbegriff der Geistesgeschichte hat so gut wie nichts zu tun mit dem Physikalischen: Bücher, eben noch als der dernier cri bejubelt, erscheinen uralt von gestern auf heute; andere, die schon vor Jahrzehnten sich wie überständiges ausnahmen, erstehen vor unseren Augen in Glanz und Magnifizenz.

Radikal oder ridikül?

Mit den Theorien über das Lachen (sind sie nun lächerlich einfach oder einfach lächerlich?) verhält es sich wie mit denen über den Schlaf: Solange man darüber reflektiert, was der Schlaf ist, schläft man nicht, sobald man aber schläft, reflektiert man nicht.

Aus der Zeit gefallen

Max Raphaels Text basiert auf seinem 1934 in Paris bei den Editions Excelsior erschienenem Buch "Zur Erkenntnistheorie der konkreten Dialektik".

Gespreizte Einfalt

Das erste Buch, das Michel Foucault veröffentlicht hat, hieß "Geisteskrankheit und Psychologie" – der Autor war damals 28 Jahre alt.

Hüben und drüben: DDR-Humor

Nein, ich werde den Humor in der DDR nicht verspotten. War nicht der deutsche Humor schon immer ein etwas trauriges Thema? Und ist es etwa heute in der Bundesrepublik um den Humor so gut bestellt? Wir sollten schließlich von der DDR nicht zuviel verlangen, sondern eher dankbar sein, daß man sich dort mit dieser Problematik ernsthaft beschäftigt.

Graziöses Kaffeehausgespräch

Mehring, dem Redakteur des "Ulk" und Übersetzer von Walt Whitman, hat von seinem Vater, einem heitern Atheisten mit einem blinden Glauben an die Aufklärung der Menschheit, viel geerbt: die Ironie, die kunstvolle Beschäftigung mit der Lyrik, das Handwerk des Übersetzers, die Verfolgung durch deutsche Staatsoberhäupter und ehrenvolle Gefängnisse oder Konzentrationslager, das parteiische Interesse für die Literatur des 19.