: Henry Moore

© Philip Koschel für MERIAN

Kunst: Der Loui­siana­-Effekt

"Museum" reicht nicht, um zu beschreiben, was ein Käsefabrikant am Øresund schuf: eine Welt, in der Besucher einen neuen Blick darauf bekommen, was Kunst sein kann.

Henry Moore: Extremist der Mitte

Henry Moores Skulpturen standen vor dem Bundeskanzleramt in Bonn und auf vielen deutschen Plätzen. Nun könnte er als Künstler der Stunde wiederentdeckt werden.

© Matthew Lloyd/Getty Images

Kunst im Park: Grüne Orte der Versöhnung

Skulpturengärten, wohin das Auge schaut – doch was hat eine Plastik zwischen Butterblumen zu suchen? Maximilian Probst über Kunst und Natur, die zusammenwachsen.

© Städtische Museen Heilbronn

Skulpturenmuseum Heilbronn: Das heimliche Fundament

Das Kunst- und Skulpturenmuseum in Heilbronn zeigt: Gerade unspektakuläre Sammlungen und Initiativ-Modelle sind der Kunst eine gute Basis. Von Jörg Scheller

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Kunstmarkt: Hochklassige Pfandleiher

Die Art Capital Group hilft Künstlern und Kunstsammlern aus der finanziellen Klemme. Wie zum Beispiel der Fotografin Annie Leibovitz.

© Paul J. Richards/AFP/Getty Images

Kanada: Zum Dahinschmelzen

Der Klimawandel hat die kanadische Arktis verändert. Überwältigend ist sie noch immer. Eine Kreuzfahrt durch die Hudson Bay.

Documenta: Der Kasseler Weltmoment

50 Jahre documenta: 1955 wurde die hessische Residenz erstmals einen Sommer lang zur Kunsthauptstadt Europas

SPD: Auf dem Weg ins Freie

Mehr Pathos wagen: Gerhard Schröder kann das Land nur ändern, wenn er die SPD ändert. Und wenn er sich selbst ändert. Auf dem Parteitag in Bochum muss der Kanzler die erzürnte Basis der SPD von sich und seinem Reformkurs überzeugen

Schmieg dich an mich!

Überall sind sie zu sehen, die aneinander gekuschelten Nackten: Auf CD-Covern, in der Werbung, auf Titelbildern. Was ist da los? Kleine Geschichte eines beliebten Motivs

Kanzlers Krempel

Henry Moore bleibt in Bonn, Berlin erhält einen Ehrenhof

Die Chaos-Tage am Rhein

Auf den Protest der enttäuschten Bergarbeiter reagiert die Regierung mit Beschimpfung und beschwört ihre "Selbstachtung". Doch sie lenkt damit von der politisch wichtigen Frage ab: Wer führt in Bonn eigentlich noch Regie?

Obsessionen, Offenbarungen, mystischer Marxismus: erstaunliche Essays von John Berger: Im Mittelpunkt der Welt

Verführt sie mehr, verwirrt sie mehr, die Vielfalt dieses Bandes? John Berger schreibt Essays über die Affen im Basler Zoo und über den Tod seiner Mutter, über eine Fuhre Scheiße und über die erotischen Vorstellungen Picassos, über den Bildhauer Henry Moore wie über den Maler Zurbaran oder über die Ästhetik der Zeichnung, des Films und des Romans.

Flora Lewis.: Beklagen heißt versagen

Irgendwann zwischen Kaffee und der viel später servierten Bloody Mary legt Flora Lewis das erste Gebot für den Portraitisten fest: "Um die Menschen, über die man schreibt, zu verstehen, muß man sich in ihre Haut hineindenken, sich vorstellen, wie man sich selbst in ihrer Lage empfände.

Zeitmosaik

Daß er noch unter den Lebenden gewesen war, wurde einem erst durch die Todesnachricht bewußt, denn der italienische Bildhauer Giacomo Manzù, der am 17.