: Herbert Hoover

Zeitgeschichte: Die große Suggestion

Durch staatliche Investitionen wollten die US-Regierungen der dreißiger Jahre die Arbeitslosigkeit bekämpfen. Dies gelang nicht, doch die psychologische Wirkung war enorm

Japan muß aufwachen!

Ohne eine Sanierung der Banken wird die Krise nur schlimmer. Interview mit Kenneth Courtis

Bücher oder Bares – über das Wirken der Ex-Präsidenten: Zubrot für Ron

Niemand soll behaupten, Ronald Reagan beherzige die von ihm während seiner Regierungszeit ausgegebenen Lehren nicht. Zwar hat sich seine antikommunistische Botschaft mit der Implosion des "Reichs des Bösen" überlebt, doch das zweite Credo seines politischen Glaubensbekenntnisses ist intakt und wird von ihm ohne Scheu praktiziert: das uneingeschränkte Recht, Geld zu machen.

Wer helfen will, muß zahlen

"Ich umriß ein Mindestmaß von Bedingungen, unter denen wir die Aufgabe, insbesondere für die Kinder, übernehmen würden. Dazu gehörten .

Panik an der Wall Street

Der Kursrausch vieler Börsianer endete jäh in der letzten Oktoberwoche 1929

Neuer Protektionismus: Rache ist sauer

Die Eskalation wirkt bedrohlich: Der amerikanische Präsident Ronald Reagan verhängt Strafzölle von hundert Prozent gegen tragbare Computer, Elektrowerkzeuge und Fernsehgeräte bestimmter Größen aus japanischer Produktion.

"Ich will alle reicher machen"

Er ist beim Präsidenten, Krisensitzung", sagt einer der zahlreichen Besucher und nippt mit gewichtiger Miene am Kaffee. Achthundert Bankiers, Manager, Wissenschaftler und Politiker warten auf Arthur B.

Mehr als zehn Jahre verwandte Hansjakob Stehle auf seine Nachforschungen über die unsichtbaren Fäden, die in den Jahren 1917 bis 1975 zwischen Rom und den kommunistischen Ländern des Ostblocks geknüpft wurden. Er entdeckte dabei Überraschendes und weitgehend Unbekanntes:: Die geheime Ostdiplomatie des Vatikans

Mehr als zehn Jahre verwandte Hansjakob Stehle auf seine Nachforschungen über die unsichtbaren Fäden, die in den Jahren 1917 bis 1975 zwischen Rom und den kommunistischen Ländern des Ostblocks geknüpft wurden.

Der Staatsschauspieler

Theodor Heuss: "Tagebuchbriefe 1955 bis 1963. Eine Auswahl von Briefen an Toni Stolper"; hrsg. und eingeleitet von Eberhard Pikart; Rainer Wunderlich Verlag Hermann Leins, Tübingen und Stuttgart 1970; 645 Seiten, 38,– DM.

Ein Triumph der Ausdauer

Wenn Richard Nixon, der 37. Präsident der Vereinigten Staaten, am 20. Januar von seinem Vorgänger Lyndon Johnson ins Weiße Haus geleitet wird, muß ihm wie einem Feldherrn des Altertums zumute sein, der in eine eroberte Stadt einzieht.

Johnsons Garde

Lyndon Johnson schritt über den roten Teppich seines ovalen Büros im Weißen Haus zum Schreibtisch, der mit Schriftstücken übersät war, raffte ein dickes Bündel von Papieren zusammen und schwang es begeistert hin und her.

Wider den Katholiken Kennedy

Nur zweimal in der Geschichte der Vereinigten Staaten ist ein Katholik als Kandidat für das höchste Amt der Nation aufgestellt worden.