: Hildegard Knef

Berliner Museum: Rote Lippe riskieren

Berlins Starvisagist René Koch hat im Esszimmer seiner Wilmersdorfer Wohnung ein Lippenstiftmuseum eröffnet – das wohl einzige seiner Art.

Ruth Leuwerik: Die vernünftige Diva

Sie galt als die Edle unter den Schauspielstars der fünfziger Jahre, gleichzeitig war ihre aristokratische Distanz von bürgerlicher Vernunft. Zum Tod von Ruth Leuwerik.

Henri Nannen: Der Bildermann

Am 25. Dezember wäre er 100 geworden: Henri Nannen, der seinen "stern" zum Weltmagazin machte.

Trümmer, Storys und Legenden

In den großstädtischen Kinos (die kleinstädtischensind weit zurück) kann man gegenwärtig einen Film, sehen, der mitten im Wust der ziemlich durchschnittlichen oder gar minderwertigen Zelluloidstreifen von heute nicht nur angenehm auffällt, sondern zugleich symptomatisch ist für die Situation des deutschen finnischen Schaffens.

Namen der Woche

Bob Hope (44), amerikanischer Komiker und Truppenbetreuer in Korea und Vietnam, ist als erster Mann des Showbusiness von der Militärakademie in Westpoint/Florida mit der„Sylvanus-Thayer-Medaille“ ausgezeichnet worden.

Fahne, Rotz und Geistlichkeit

Der Preis einer Flasche Coca-Cola steht pro Mann und Jahr zur Verfügung: Etwa 80 Pfennig gibt die Bundeswehr jährlich für jeden Soldaten aus, um Bücher anzuschaffen; 400 000 Mark für 495 000 Soldaten.

Mein Gott, Hilde

Noch war der stern nicht auf dem Markt, in dem Hildegard Knef erklärte, „warum meine Ehe gescheitert ist“, schon wußte die Bild-Zeitung von einer „sensationellen Wende in der Scheidungsaffäre Hildegard Knef“ zu berichten: David Cameron wünscht sich seine Frau zurück.

ZEITMOSAIK

Das Berliner Ensemble hat wieder eine Intendantin. Zwei Monate nach dem Tod der großen Prinzipalin Helene Weigel übernimmt jetzt Ruth Berghaus, seit September 1970 bereits als stellvertretende Intendantin tätig, die Leitung des Theaters am Schiffbauerdamm.

Theater

Hildegard Knef zieht durch die Lande, mit dem Erstlingsstück eines heute vierunddreißigjährigen Amerikaners. Eigentlich sind es zwei Einakter: „Unabhängigkeitstag“ (der seine deutsche Premiere in der „Werkstatt“ des Berliner Schillertheaters hatte) und „Mrs.

Madeleine und der Legionär

Drei Dinge machen es leider unmöglich, diesen Film, der ernst genommen werden will, ganz ernst zu nehmen und gut zu finden: Die dramaturgischen Tiefschläge, die politischen Karikaturen und Hildegard Knef.

Die Horoskop-Firma neben Adenauer

Als kleines Mädchen bekam sie von ihrer Mutter einen schönen blauen Morgenrock, der war so wunderschön, daß er zum Tragen am Morgen eigentlich viel zu schade war.