: Hoimar von Ditfurth

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Bioökonomie: Forschungsleiter Mikrobe

Pullover aus Milch, Eis aus Blumen, Dübel aus Rizinusöl – solche Produkte sollen unter dem Label Bioökonomie die Industrie grüner machen. Eine aussichtsreiche Vision?

Fernsehen: Mehr Sexreport als Wissen-TV

Fast alle Fernsehsender haben ihre Wissenschaftssendungen. Schlauer macht das die Zuschauer nicht. Meist geht es um Sex, Diäten und leichte Themen. Von Christoph Drösser

Hoimar v. Ditfurth: Abschied von einem Gläubigen

Wissenschaftsgläubig ist er gewesen, dies freilich in einem positiven Sinne. Schon als Privatdozent für Psychiatrie in Würzburg drängte es ihn, die Natur- und Geisteswissenschaften zu popularisieren.

BUCH IM GESPRÄCH: Neandertaler in spe

Wie die meisten seiner Bücher hat auch Hoimar von Ditfurths neuestes Werk verdient, im Gespräch zu sein. Dies allein schon deshalb, weil er es meisterhaft versteht, komplizierte Sachverhalte eingängig und bildhaft darzustellen, ohne dabei ein terrible simplificateur zu sein.

Potztausend!

"Die deutsche auswärtige Kulturpolitik und besonders das Goethe-Institut müssen sich fragen lassen, warum sie Hoimar von Ditfurth, Günter Grass und Fritz Raddatz, um nur ein Beispiel zu nennen, für 17 000 DM und für drei Tage nach New York schicken, damit sie dort ‚aus eigenen Werken‘ vorlesen – was ja wohl nicht Aufgabe des Steuerzahlers, sondern höchstens der Buchverleger ist.

Naturverständnis: Gott und die Welt

Was ist das für ein Buch? Es zitiert, gleichsam aus kosmischer Vogelschau, den Philosophen Karl Popper, wonach es "von der Amöbe zu Einstein .

Fernseh-Vorschau: Gegen Papst und Kanzler

ZDF, Sonntag, 26. April, 19.30 Uhr: „Umwelt, mehr als ein Modewort?“ Erste Folge einer fünfteiligen Sendereihe „Umwelt – Mensch“ (Fortsetzung am 27.

Ein Kind des Weltalls

Als wir uns vor ziemlich genau elf Jahren in seinem Haus im Odenwald zum erstenmal trafen, da hatte ich ihm nur eines voraus – den Kinnbart.

Tierschutz: Ditfurths Doppelschlag

Die Stellvertreter" hatte Horst Stern seine dreiteilige Fernsehserie über "Tiere in der Pharmaforschung" genannt, die letzten Herbst im ersten Kanal lief.

Wird Bonn doch Weimar?

In den menschlichen Angelegenheiten – in Familie, Firma, Verein – beachtet man die Viertel- und die Halbjahrhunderte kaum: drei Jahrzehnte.

Schere im Kopf

Ein Bericht über die Öffentlichkeit in der DDR von Michael Naumann, Joachim Nawrocki und Josef Joffe. Mit Beiträgen von Marlies Menge (S. 10) und Dieter Borkowski (S. 12)

Kritik in Kürze

"Scheißerziehung – Von der Antipsychiatrie zur Antipädagogik", von Maud Mannoni. Was mag den jungen Verlag Syndikat, ein doch seriöses Unternehmen, dazu bewogen haben, Maud Mannonis Reflexionen über die "éducation impossible" die unmögliche Erziehung (der Originaltitel knüpft an eineBemerkung Freuds an), mit einem analen Kraftausdruck zu betiteln? Vielleicht der doch etwas pauschale Charakter dieses Plädoyers gegen die institutionalisierte Kindererziehung, das, sich hinter dem Lacanschen Begriffsapparat mitunter auch wieder verschanzt wie hinter den Mauern einer Institution? Maud Mannoni schreibt: "Mancher empfindet heute die ganze Welt als ein einziges Konzentrationslager – so sehen es zumindest die Jugendlichen, die man für ‚verrückt‘ erklärt.

Apollo 16:: Der Drang ins Weltall

Die Position an vorletzter Stelle, die das Projekt Apollo 16 im Mondflugprogramm einnimmt, signalisiert ein seltsames und paradox erscheinendes Phänomen: Die Gründerphase der bemannten Raumfahrt neigt sich schon heute, im Jahre drei nach Armstrong, wieder ihrem Ende zu, und noch immer sind den meisten keine Anzeichen dafür sichtbar, daß "das größte Abenteuer in der Geschichte der Menschheit" in unserem Leben irgendwelche Spuren hinterlassen wird.

Groß, größer, am größten

Größe ist wieder und mehr denn je gefragt. Was groß – und deswegen begehrenswert – ist, verrät das Werbefernsehen: das "große Aroma" eines Kaffees, ein "großer Wein", ein Erfrischungsgetränk mit "großem Geschmack".

Keine Insel im Nichts

Der Untertitel „Roman unserer Existenz“ ist glücklicherweise irreführend. Denn das Erstlingswerk des Medizinprofessors, Fernsehautors und ehemaligen Herausgebers der knapp drei Ausgaben alten Monatszeitschrift akut, Hoimar von Ditfurth, ist gerade nicht eines jener Sachbücher, die nach dem Vorbild von Schenzingers Technikschinken versuchen, wissenschaftliche Information in Roman- oder gar Krimiverpackung zu verkaufen.

Wird die Chemie des Wahnsinns enträtselt?

Berthold Schwarz, jener mittelalterliche Mönch, der Gold machen wollte und dabei das Schießpulver erfand, befindet sich noch heute in der allerbesten Gesellschaft.

Die Evolution der Automaten

Kann die Maschine den Menschen durchschauen? – Die Kybernetik hat die Grenze einer technischen Methodenlehre überschritten