: Holger Meins

Harun Farocki: Bilder, die die Welt zerlegen

Harun Farocki war ein Ethnograf der kapitalistischen Verhältnisse. Ein Nachruf auf den einzigartigen Berliner Filmemacher, Drehbuchautor und Medienkünstler

RAF: Vom Sterben einer Illusion

Die "neuen" Fotos der toten Terroristen sind nicht neu. Aber sie wurden verdrängt – denn Täterbilder verstören mehr als Bilder der Opfer.

Gesellschaft: Die RAF und die Kunst

Einst bedeutend, heute manchmal erschreckend unreflektiert: Werke, in denen sich Künstler mit dem deutschen Terrorismus auseinandersetzen. Ein Essay

RAF: Die Waffen der Frauen

Warum zur RAF erstaunlich viele Frauen gehörten. Begegnungen mit drei Terroristinnen

Fangt schon mal an!

Die Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin, die älteste Filmhochschule Deutschlands, feiert ihren dreißigsten Geburtstag

RAF Chroniken des Terrors

27. Februar bis 5. Marz 1975: Mitten im Berliner Wahlkampf wird der Landesvorsitzende der CDU, Peter Lorenz, von einem Kommando der "Bewegung 2.

Terrorismus: Mattes Echo

Seit nunmehr fünfeinhalb Wochen befinden; sich zwei inhaftierte Terroristen aus der "Roten Armee Fraktion" (RAF) im Hungerstreik.

Einschüsse

2. April 1968 Andreas Baader, Gudrun Ensslin, Thorwald Proll und Horst Söhnlein legen im Frankfurter Kaufhaus Schneider Feuer, um die Öffentlichkeit aus ihrer Gleichgültigkeit gegenüber den Greueln des Vietnamkrieges zu reißen.

Feuerzauber am Allerufer

Am Donnerstag vergangener Woche, knapp zwei Monate vor der Landtagswahl in Niedersachsen am 15. Juni, ging die Bombe ein zweites Mal hoch – diesmal politisch.

Mord im Land des Friedens

Von Erwin Brunner aus Stockholm, ergänzende Berichte über Attentate und Hintergründe von Karl-Heinz Janßen, Joachim Riedl und Michael Schwelien

RAF-Festnahmen: Ein Schuß durch die Decke

Die "Rote Armee Fraktion" (RAF), so scheint es, ist auch nicht mehr, was sie einmal war. Vor einem Dutzend Jahren, im Frühsommer 1972, hatten die Gründungsmitglieder der einstigen Baader-Meinhof-Gruppe, Andreas Baader, Holger Meins und Jan Carl Raspe, der Polizei eine kleine Straßenschlacht geliefert, ehe sie im Frankfurter Westend festgenommen werden konnten – Meins bis auf die Unterhose nackt.

Neuer Glaube ohne Dogma?

Der kleinste Besucher brauchte zwei große Zeitungspacken Spartakus, um die Brüstung des Mäuerchens zu erreichen, auf der er mit Kieselsteinen Murmeln spielte: Der Berliner Steppke gab vielleicht das eindringlichste Bild ab auf der Dahlemer Trauerfeier für Robert Havemann.

Das Leben als Waffe

Unsere Gesellschaft hat den Tod ausgesperrt, Tote Kinder im Straßenverkehr, Selbstmordwelle an den Oberschulen, Atomwaffen auf deutschem Boden – lieber nicht daran denken.