: Horst-Eberhard Richter

Zeitspiegel

Verärgert hat der Intendant des Bayerischen Rundfunks, Reinhold Vöth, auf eine Untersuchung des Sozialpsychologen Horst-Eberhard Richter reagiert.

Theodor-Heuss-Preis: Grenzgänger

Bevor Politik und Publikum nun wieder darangehen, "rechtsfreie Räume" mit dem Millimetermaß auszumessen, verweilen wir einen Augenblick im Neuen Schloß zu Stuttgart.

Die große Verfolgung

Aids ist im Begriff, alle anderen gesellschaftlichen Ängste zu überwuchern. Immer mehr Menschen wird bewußt, daß sie in der Nachbarschaft von Infizierten leben.

Die Grünen auf der Suche nach sich selbst: Am Dienstag tagte die Bonner Fraktion, am Wochenende diskutiert der Bundeshauptausschuß über die Konflikte zwischen Realos und Fundis: Krise ohne Untergang

Mit Sektgläsern in der Hand, livrierter Bedienung, etwas Lyrik und Kammermusik, namhaften Gästen und mit einer Ansprache von Horst-Eberhard Richter – so haben die Grünen und die Friedensbewegung am Montagabend das Abrüstungsabkommen der Supermächte als auch ihren Erfolg gefeiert.

Familien als Krankheitserreger

charakteristisch. Ihre Gegner nennen sie „Psychiatrisierung“, und sie meinen: Hier werden soziale Mißstände, deren ganz unmedizinische Ursachen zu beseitigen wären, zu einem Phänomen deklariert, dessen pathologische Begleiterscheinungen es zu „heilen“ gälte.

Lehrer-„Streik“: Kein Frieden in der Schule

Zu erzählen ist eine Geschichte über Gewissen und Gedächtnis. Über Berliner Lehrer, die im Oktober 1983 ihren Unterricht für eine halbe Stunde unterbrachen, um so vor dem „in West und Ost vorangetriebenen atomaren Wahnsinn“ zu warnen.

Autobiographie eines Psychoanalytikers: Vitaler Haß auf Bürokratie

Horst-Eberhard Richter, erfolgreicher Bestseller-Autor (Die Gruppe – Lernziel: Solidarität – Flüchten oder Standhalten – Der Gotteskomplex – Zur Psychologie des Friedens), hat eine Autobiographie veröffentlicht, die er zutreffend „Erinnerungen und Assoziationen“ nennt.

Hildegard Hamm-Brücher: Sehr einsam und sehr zornig

Er ist ihr „Kind“, und sie eine stolze „Mutter“: Hildegard Hamm-Brücher und der Theodor-Heuss-Preis. Am 9. Februar wird sie ihn in München zum zwanzigsten Male vergeben, diesmal an Georg Leber, den redlichen Schlichter in der Krise; an Karlheinz Böhm und Rupert Neudeck, die Helfer gegen Hunger- und Flüchtlingselend.

Man muß sich vor der Liebe des Volkes schützen

Einen Steinwurf weit, nein, sagen wir lieber einen Katzensprung entfernt vom Kanzleramt residiert nun seit einem Vierteljahr das „Pantheon“: Theater – Varieté – Musik – Galerie – Kino – Nachtcafé – Cocktailbar, das hat sich da alles auf zwei Etagen im Souterrain des Bonn-Centers versammelt.

Am 29. Mai beginnt in Köln der 6. Internationale Ärztekongreß zur Verhütung eines Atomkrieges. Der Gießener Psychologe Horst-Eberhard Richter wird dort den Einführungsvortrag halten, den wir im Wortlaut abdrucken.: Der Arzt und das Umdenken zum Frieden

Vor dreiundzwanzig Jahren, 1963, schrieb der Arzt und Träger des Friedensnobelpreises Albert Schweitzer: „Seit Jahren bemühen sich die Regierungen der atomwaffenbesitzenden Länder durch zwischen ihnen geführte Verhandlungen, sich über die Abschaffung der Atomwaffen einig zu werden.

Je klüger der Abend

Bisher haben mich Talkshows nie interessiert: die einfältigen ("Das ist Ihr Leben") überhaupt nicht, die etwas mehrfältigen ("Je später der Abend") auch nicht besonders.

Nachruf: Abschied vom Seelendeuter der Republik

Für Horst-Eberhard Richter war "alles Analyse". Er war Vorreiter der Friedensbewegung, ein kluger Zuhörer und dennoch Bestseller-Autor. Ein Nachruf von Gunter Hofmann