: Hu Yaobang

Zeitspiegel

Während Ronald Reagan sich für den Genfer Gipfel vorbereitet, rüstet sich seine Frau zum Wettstreit mit Raissa Gorbatschows – um die größere, die positivere Publicity.

China: Verteilte Rollen

Schon die Anklageschrift brachte es ans Licht. Dutzende von Opfern der sogenannten aufgeführt, de“ wurden namentlich aufgeführt, unter, ihnen die drei starken Männer des nachmaoistischen China: Vizevorsitzender Deng Xiaoping, Ministerpräsident Zhao Ziyang und Partei-Generalsekretär Hu Yaobang.

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China soll modern und weltoffen werden. So will es die Kommunistische Partei. Stolz bilanziert sie die Erfolge, verschweigt aber auch die Defizite nicht.

Chinas Ministerpräsident: Ein Mann mit „Raketensatz“

Für einen Chinesen ist Zhao Zwang sehr hochgewachsen. Seinen Gönner Deng Xiaoping, er mit 80 Jahren noch immer die unbestrittene Nummer eins im Reich der Mitte ist, überragt der Ministerpräsident um Haupteslänge; auch der Parteichef Hu Yaobang wirkt neben ihm winzig.

Parteikongreß in China: Junge Tiger auf dem Sprung

Fürchtet Deng Xiaoping, daß ihm die Zeit davonläuft? Vor wenigen Tagen ist er 81 Jahre alt geworden. Doch unermüdlich treibt der zähe Neuerer das chinesische Reformwerk voran, jenes gigantische Vorhaben, mit dem er die verkrusteten Wirtschaftsstrukturen der Volksrepublik aufbrechen, das Milliardenvolk zu Wohlstand führen und den Anschluß seines Landes an die führenden Industrienationen schaffen will.

Nationaler Volkskongreß in Peking: Erlaubt ist, was Erfolg verspricht

Amt und Autorität müssen nicht unbedingt zusammenfallen. Wo in China die Fäden der Macht zusammenlaufen, zeigte sich am vergangenen Freitag bei der Eröffnung des Nationalen Volkskongresses: Nicht Parteichef Zhao Ziyang betrat als erster das Podium an der Stirnseite der Großen Halle des Volkes, auch nicht der amtierende Ministerpräsident Li Peng, der wenig später Rechenschaft über die Arbeit der Regierung ablegte.

Grollen in Peking

In dürren Worten verkündete der Nachrichtensprecher am Freitagabend voriger Woche, was ausländische Beobachter schon einige Tage lang erwartet hatten: Hu Yaobang, der Generalsekretär der Kommunistischen Partei, schied aus dem Amt.

China: Patt im Match-Poker

Der Applaus war spärlich, als Hu Yaobang am Mittwoch vergangener Woche die Große Halle des Volkes betrat und auf dem Podium in der zweiten Reihe Platz nahm.

China: Besuch eines alten Freundes

Zwei Tage widmete sich Heimat Kohl in Peking den politischen Geschäften, dann brach er zum touristischen Teil seiner Reise auf: deutsch-chinesische Routine fünfzehn Jahre nach Aufnahme der diplomatischen Beziehungen.

Die Wirtschaft ankurbeln

Sechs Jahre nach der mit dem China-Besuch Richard Nixons eingeleiteten Öffnung des Landes proklamierte die Parteiführung offiziell den Reformkurs.

Ahnengräber als Lockmittel

Die Leimrute ist ausgelegt, der goldene Vogel braucht nur noch daraufzufliegen: Die Ahnengräber der Familie Tschiang in Xikou in der chinesischen Küstenprovinz Zhejiang sind fein herausgeputzt worden.

Nachruf: Mann mit Leidenschaft

Als im Frühjahr 1984 Japans damaliger Premier Nakasone Peking besuchte, vertraute Deng Xiaoping seinem Gast an: „In fünf Jahren bin ich nicht mehr hier.

China: Abschied der alten Garde

Drastischer als erwartet ist der Wachwechsel und die Verjüngung in der Führungsmannschaft der Volksrepublik China vollzogen worden.

Hongkong und der Nachbar China: Geborgter Ort für eine geborgte Zeit

Seit langem war der Februar in Hongkong nicht mehr so mild wie in diesem Jahr; bis auf 25 Grad stieg das Thermometer. Die elektrischen Heizöfen, vor deren häufigen – brandstiftenden und tödlichen – Defekten die Radionachrichten warnen, brauchten nicht eingeschaltet zu werden.