: Hubert Fichte

Briefwechsel: Wer schreibt, zerreibt

Freundschaft? Zwei neu erschienene Briefwechsel von Hamburger Künstlern erzählen davon sehr unterschiedliche Geschichten.

© Nachlass Leonore Mau, S. Fischer Stiftung

Hubert Fichte: Spuck’s aus, Dichter!

Vor 50 Jahren mischte er Hamburg auf – und die Literatur gleich mit. Jetzt wird Hubert Fichte endlich angemessen gefeiert.

Jahresrückblick: Das war 2015 in Hamburg

Der Tod Helmut Schmidts, die Wiederwahl von Olaf Scholz, das Olympia-Aus: Ein Überblick über die Ereignisse, die Hamburg im vergangenen Jahr beschäftigt haben.

Wolfgang Rihm: Zu Hause in aller Musik

177 Mal werden Wolfgang Rihms Werke in diesem Jahr gezeigt. Zu seinem 60. Geburtstag schenkt der Komponist der Welt zwei Uraufführungen. Von Volker Hagedorn

Ein Mann, der den Zierrat nicht braucht

Grantig und freundlich, verächtlich und verstehend, großspurig und großmütig: Zum 75. Geburtstag des Nobelpreisträgers Günter Grass

Eiffe für alle

Wer hat in Deutschland die ersten Graffiti gesprüht? Viel spricht dafür, daß es der Hamburger Peter-Ernst Eiffe war - im wilden Mai 1968. Ein Film erinnert an ihn

Ein Talent! Joachim Helfer und sein Debut-Roman "Du Idiot": Du selber, Florian, und Gott

Nach lange zurückliegenden Kindheitsausbrüchen und Familienattacken, etwa Hubert Fichtes "Waisenhaus" oder Gisela Eisners "Die Riesenzwerge" liegt nun der Roman über eine westdeutsche Kindheit und Jugend in den siebziger/achtziger Jahren vor, deren Spielflächen durch kälter gemalte Kulissen abgezirkelt werden: Gewerbemischgebiet, Erlebnisbadeanstalt, Traglufthalle oder zulassungsbeschränktes Studium sind nun "prosafähig" als Wortzaun.

Unten drunter ist nur Sand

Hubert Fichte. 1935 geboren. Unehelich. Halbjude und schwul, wie er betonte. In Hamburg sah ich ihn einmal auf der Straße, flüchtig, nahe der Alster, am "Atlantic".