: Ilse Aichinger

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Jahresrückblick: Verstorben 2016

Einige der ganz Großen sind in diesem Jahr gegangen: David Bowie, Zaha Hadid, Muhammad Ali, Umberto Eco, Elie Wiesel, Götz George. Wir blicken zurück.

Schriftstellerin: Ilse Aichinger ist tot

Die österreichische Schriftstellerin ist mit 95 Jahren in Wien gestorben. Aichinger galt als literarische Einzelgängerin mit analytischer Schärfe und lyrischer Kraft.

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Auschwitz: In der Todesmühle

Thomas Gnielka war als Kindersoldat in Auschwitz und schrieb ein hochmodernes Romanfragment. Es wirft auch ein Licht darauf, ob die Gruppe 47 wirklich antisemitisch war.

L Y R I K : Film und Verhängnis

Es lohnt sich immer, denen zuzuhören, die vor dem Verstummen stehen. Im Werk Ilse Aichingers überwiegt von jeher das Schweigen. Die Skepsis gegenüber den kurzen Wegen der Welterklärung - "Formulierung ist Einverständnis" -, durchzieht es von Anfang an. - Journale des Verschwindens: Die Dichterin Ilse Aichinger

Gruppe 47: Eine Art Hauptstadtersatz

Autoren als Netzwerkprofis: Helmut Böttiger erzählt die Erfolgsstory der "Gruppe 47". Ihr Erfinder Hans Werner Richter klagte im Tagebuch über seine schwierigen Dichter.

Poesie: Fußball-Dichtung

Das Projekt "Literaturhaus bringt Kultur in die Stadt" veröffentlicht im WM-Jahr Gedichte von großen Literaten über den Fußball

Kein Weg zurück

Ilse Aichingers kurze Texte über die Komik der Hoffnung

Film und Verhängnis

Journale des Verschwindens: Die Dichterin Ilse Aichinger

B I O G R A F I E : Die Pokerspielerin und ihre Landschaft

Glück im Leben, Pech beim Sterben: Zum 100. Geburtstag von Marlene Dietrich am 27. Dezember. Der Glücksstern, der über ihrem Leben stand und ihr im Tauschen von Rollen, auch von Rollen des Geschlechts, so oft beigestanden hatte, blieb ihr nicht gewogen. Sie ging, spät in Paris, noch einmal aus, an einem eisigen Morgen im Februar 1978, sie ging langsam und unsicher und stützte sich auf den Arm des Maskenbildners. Sie hatte nicht das Glück, früh zu sterben