: Imre Kertész

Diktatur: "Unfreiheit ist immer spießig"

Sind Rechtspopulismus und Fremdenfeindlichkeit eine Folge der Diktatur? Ja, sagt Herta Müller. Nein, sagt der Historiker Włodzimierz Borodziej. Ein Streitgespräch

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Jahresrückblick: Verstorben 2016

Einige der ganz Großen sind in diesem Jahr gegangen: David Bowie, Zaha Hadid, Muhammad Ali, Umberto Eco, Elie Wiesel, Götz George. Wir blicken zurück.

Péter Esterházy: Diese Heiterkeit, diese Zweifel

Péter Esterházy erschuf ein literarisches Labyrinth, in dem wir uns gern verirrten. Er war einer der größten Erzähler der europäischen Gegenwartsliteratur. Ein Nachruf

Schriftsteller: Péter Esterházy ist tot

Esterházy war einer der bedeutendsten ungarischen Autoren der Gegenwart: Der Verfasser von "Eine Frau" und "Harmonia Caelestis" ist im Alter von 66 Jahren gestorben.

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Neue Rechte: Der Riss zwischen uns

Zwei intellektuelle Freunde diskutierten einst alle Weltprobleme. Dann trennten sich ihre Wege, weil einer von ihnen zur Neuen Rechten ging. Ein Briefwechsel zum Abschied

Imre Kertész: Hotelgast im eigenen Leben

Er war Zeuge des Holocaust. Zum Tod des ungarischen Literaturnobelpreisträgers Imre Kertész: Unsere Autorin erinnert sich an den Autor von Weltrang

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Imre Kertész: Der Überlebende

Imre Kertész fand eine Sprache für das Unsagbare. In seinem Werk ging es ihm um die literarisch ausgedrückte Wahrheit des Holocaust. Zum Tod des Nobelpreisträgers

N A H O S T : Das Erbe des Überlebens

Was lernt man aus dem Holocaust für den Konflikt zwischen Israelis und Palästinensern? Auf der Seite der Verfolgten zu stehen und wahrhaftig zu sein

Verleihung: Gestorben um leben zu dürfen

Der Literaturnobelpreis 2002 ging an den ungarischen Schriftsteller Imre Kertész. Wir dokumentieren die deutsche Übersetzung der Rede, die er aus diesem Anlass am 7. Dezember an der Schwedischen Akademie hielt

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Roman von Péter Esterházy: Eine handfeste Wortfummelei

In seinem Roman "Esti" treibt Péter Esterházy ein großes, voltenreiches Spiel mit der eigenen Person. Leider hat er sich dabei virtuos verjuxt. Von Andreas Isenschmid

Suhrkamp: Der Leser zählt

Es darf nicht sein, dass ein großer Verlag durch den Hass seiner Eigentümer vor die Hunde geht.