: Indira Gandhi

Die Macht der Mütter

LONDON. – Mitte der siebziger Jahre verbrachte ich einen Abend in Oxford, um vor dem Labour Club der Universität zu sprechen.

Szenen des Alltags

Wer Indien in einem tieferen Sinn begreift und das Unbehagen spürt, wenn Besucher das Land nur als touristische Kulisse Revue passieren lassen, kann sich jetzt an einem hervorragenden Bildband erfreuen.

Geschichte: Aus weiblicher Sicht

Die zunehmende Bedeutung der Frau in der Politik ist heute kaum noch umstritten. Wer es tun wollte, stieße im Hinblick auf Margaret Thatcher, Indira Gandhi und Golda Meir, um nur drei Beispiele zu nennen, auf energischen und begründeten Widerspruch.

Ernst nehmen

Es ist lange her, seit ein indischer Regierungschef an den Rhein gekommen ist. Indira Gandhis Besuch liegt 17 Jahre zurück. Deutlicher ließ sich eigentlich kaum demonstrieren, daß das Interesse füreinander ziemlich gering ist.

Unruheherd Punjab: Der Kampf für Khalistan

Wenn der Akal Takht in seiner ganzen Schönheit wieder dasteht, dann wird auch Einigkeit herrschen unter den Sikhs, und wir werden das Ende des Tunnels sehen", sagt Narinderjit Singh und zwirbelt gedankenvoll seinen wallenden Bart.

Indien: Terror der Sikhs

Die in der vergangenen Woche von militanten Sikhs verübten Massaker an 76 hinduistischen Buspassagieren in Punjab und im Nachbarstaat Haryana haben erneut gezeigt, wie ohnmächtig die Regierung Rajiv Gandhi dem blutigen Fanatismus einer extremistischen Minderheit unter den Sikhs gegenübersteht.

Der Sturzflug eines Idols

Sicherlich, die Euphorie konnte nicht ewig anhalten. Aber daß die Demontage des Idols so rasch einsetzen würde, das hatte kaum jemand erwartet.

Punjab: Massaker

Extremistische Sikhs kämpfen seit vier Jahren mit terroristischen Mitteln für die Unabhängigkeit der für indische Verhältnisse reichen Provinz Punjab, in der ihre Glaubensbrüder die Mehrheit bilden.

Verachtet, ausgebeutet, umgebracht

Wenn auch ihre Eltern keine Tochter hätten haben wollen, wäre sie schon vor ihrer Geburt tot gewesen", sagt die Zeitungsanzeige.

Indien: Der Tag der Rache

Mit nervöser Spannung wartete Delhi auf den 6. Juni. Versammlungen von mehr als fünf Personen waren verboten, Armee und Sicherheitskräfte wurden in höchste Alarmbereitschaft versetzt.

Zeitspiegel

Die Jugoslawen brauchen sich nicht um die offiziell immer wieder verkündete Blockfreiheit zu scheren, wenn Meinungsforscher ihnen die international beliebte dumme Frage stellen, welche politischen Persönlichkeiten sie denn besonders schätzen.

Hoffnung auf den Neubeginn

Vierzehn Tage lang flatterte über ihrem kleinen Dorf ein Transparent mit dem Bild Indira Gandhis und den indischen Nationalfarben.

Wahlkampf in Indien: Werben mit der toten Mutter

Als der Hubschrauber der indischen Marine mit einer Stunde Verspätung einfliegt, erheben sich wie auf Kommando die etwa 8000 auf dem Cricketplatz von Panjim versammelten Menschen und winken fröhlich hinauf.

Lokomotive auf alten Gleisen

In Indien hat das Wahlkampffieber den Schock über die Ermordung Indira Gandhis in den Hintergrund treten, aber nicht vergessen lassen.