: Inge Jens

© Nicole Böttler

Demenz: "Im Krankenhaus wäre Walter verhungert"

Gehören demente Angehörige ins Heim? Nein, sagt Inge Jens. Zehn Jahre hat sie ihren Mann zu Hause gepflegt. Ihr Plädoyer: Man muss sich dem Sterben stellen.

Flugblatt und Gedicht

Auf der anderen Seite des Sulzbachtals, unserem Wohnzimmerfenster genau gegenüber, liegt der Brennende Berg. Aus engen Bruchspalten dringt heißer Wasserdampf unterirdisch glühender Kohlenflöze: ein Kuriosum, das Goethe schon besucht und beschrieben hat.

Die verfeindete Mitte

Die Situation und die Aufgaben der Sektion für Dichtkunst in der Preußischen Akademie der Künste charakterisierte der gerade zu ihrem Präsidenten gewählte Heinrich Mann im Februar 1931 so: „Unter der Republik bekam die Preußische Akademie der Künste eine Abteilung für Dichtung.

Nachrüstungsgegner vor Gericht: Was heißt hier verwerflich?

Der Zeuge Watts, seit gut einem Jahr amerikanischer Soldat auf deutschem Boden, ist zweimal von Deutschen auf lästige Weise aufgehalten und daran gehindert worden, seiner militärischen Beschäftigung nachzugehen: das erste Mal drei Minuten lang am Sonntag, dem 24.

Würden Sie nach Leipzig fahren?

Es traf sich in der vorigen Woche so, daß in dem einen Empfangsraum der Universität Leipzig neun Heidelberger Gelehrte versammelt waren, während im anderen je zwei Lyriker aus Ost und West – Peter Huchel und Stefan Hermlin, Ingeborg Bachmann und Hans Magnus Enzensberger – sich ein Rendezvous gaben, zu dem aus der Bundesrepublik auch noch Professor Walter Jens und Frau Inge Jens gekommen waren.

Frommes Deutschtum

Während die Literatur über Thomas Mann stürmisch anwächst und unüberschaubar zu werden droht, ist die Publikation der Briefzeugnisse des Dichters bisher nur zögernd vorangekommen.

Reise ins Reich der Türken

Am 1. August des Jahres 1716 wurde die Londoner Society Zeuge eines in zeitgenössischen Berichten viel beachteten Ereignisses: Der neuernannte englische Botschafter in Konstantinopel, Mr.

Klein und groß zugleich

Als der Tübinger Rhetorik-Professor Walter Jens im Juli 1980 den Ruf an die Universität seiner Heimatstadt Hamburg verschmähte, waren manche überrascht.

Ein halbherziges Buch über die problematischste Epoche deutscher Literatur in diesem Jahrhundert: Im Schlamm steckengeblieben

Mit diesem Band über deutsche Literatur im Dritten Reich liegt die ideale Ergänzung zur vorausgegangenen Anthologie „Die deutsche Exilliteratur 1933–1945“ vor; zusammen mit den Kompendien zur „Deutschen Literatur der Weimarer Republik“ und der „Deutschen Literatur der Gegenwart“ alles in allem eine beachtliche verlegerische Leistung.

Das Ehepaar Jens fütterte heimlich US-Deserteure: Verwarnt

TÜBINGEN. – Nicht, daß Walter Jens nicht wüßte, wie es vor schwäbischen Amtsgerichten zugeht; schließlich ist seine Verteidigungsrede vor dem eingeschüchterten Amtsrichter Werner Offenloch in Schwäbisch Gmünd vor zehn Jahren noch immer unvergessen.