Der Ex-Rechtsberater von Donald Trump ist pleite: Giuliani schuldet Anwaltskanzleien und Steuerbehörden Millionen Dollar. Ein neues Schadensersatzurteil war wohl zu viel.
Sebastian Kurz, Markus Braun und René Benko: Die drei Österreicher haben viele Menschen getäuscht. Mit einer altbekannten Methode, die Reiche und Mächtige verzaubert
Anders als in Deutschland scheint die Arbeit auf den Baustellen der insolventen Signa in ihrem Stammland Österreich weiterzugehen. Aber es schlummern einige Gefahren.
Im November haben fast 19 Prozent mehr Unternehmen Insolvenz angemeldet als im Vorjahresmonat. Der Zuwachs bei den Firmenpleiten verliert aber an Tempo.
Stornierungen belasten die deutsche Wohnungsbaubranche zunehmend. "Den Wohnungsbauunternehmen springen reihenweise die Kunden ab", heißt es in einer Ifo-Studie.
Seit Langem wird das Warenhaus für tot erklärt, die Insolvenz der Signa-Gruppe bedroht dessen Existenz nun wirklich. Keine Institution bot so viel Hoffnung. Ein Nachruf
Wenn der Bauträger bankrottgeht, wird der Traum vom Eigenheim zum Albtraum. Hausbauer können ihre Verluste eindämmen, wenn sie die richtigen Entscheidungen treffen.
Die Insolvenz der Signa Holding zeigt: Es gibt in dem Fall viele Verlierer. Neben René Benko will keiner verstanden haben, was vor sich ging. Aber ist das auch so?
Bei der insolventen Signa Holding hat der Sanierungsverwalter alle nicht erforderlichen Teilbetriebe geschlossen. Davon betroffen sind einige Beschäftigte.
München hat allen Grund, den Einsturz des taumelnden Signa-Imperiums von René Benko zu fürchten. Der Österreicher fand hier noble Bauprojekte und gutgläubige Investoren.
Das Reich von René Benko war auf Schulden gebaut. Seine Insolvenz wird auch seine Kreditgeber treffen, sagt der Ökonom Hans-Peter Burghof. Kommt die nächste Bankenkrise?
Wegen des Insolvenzantrags von Signa ist auch die Tochter SportScheck zahlungsunfähig. Mehrere Investoren haben Interesse an einer Übernahme des Sportartikelhändlers.
Bei der Insolvenz der Signa Holding handelt es sich wohl um die größte Pleite Österreichs. Die Warenhauskette Galeria könnte nun bald einen neuen Eigentümer bekommen.
Nach der Insolvenz der Signa Holding steht die Zukunft der Galeria-Kette infrage. Auch Dutzende Immobilienprojekte sind in Gefahr. Die wichtigsten Antworten
Von Anja Stehle, Fabian Franke und Jurik Caspar Iser
Die Signa-Insolvenz habe keine direkten Folgen für das Projekt, heißt es von der Stadt Hamburg. Stimmt das? Ein Blick in die Verträge legt nahe: nicht so ganz.
Die Signa Holding von Investor René Benko ist zahlungsunfähig. Mit der Insolvenz steht die Zukunft der Galeria-Kette infrage, Dutzende Immobilienprojekte sind in Gefahr.
Der Immobilienkonzern Signa von René Benko ist insolvent. Die "Elbtower"-Baustelle in Hamburg steht still – und auch anderen Städten drohen nun große Bauruinen.
Die Signa Holding von Investor René Benko ist zahlungsunfähig. Zur Unternehmensgruppe gehören unter anderem Galeria Karstadt Kaufhof und der Elbtower in Hamburg.
Der Elbtower sollte ein neues Wahrzeichen für Hamburg werden – und noch viel mehr. Doch der Deal mit der Benko-Firma Signa ist nicht so krisensicher wie behauptet.
Das Keramikunternehmen Römertopf bekommt einen neuen Investor. Der will in eine neue Produktlinie investieren. Doch die wird nicht mehr in Rheinland-Pfalz hergestellt.
Von Januar bis September sind laut einer Studie 45 Firmen mit mehr als 50 Millionen Euro Jahresumsatz pleitegegangen. Besonders betroffen sind Einzelhandel und Kliniken.
Die Zahl der von Pleite bedrohten Betriebe in der Gastronomie wächst: 12 Prozent aller Betriebe sind gefährdet. Kneipen sind öfter betroffen – und Unternehmen in Berlin.
Die Nürnberger Firma Project Immobilien hatte mehr als 1.800 Wohnungen geplant – dann ging sie pleite. Gelingt es dem Insolvenzverwalter, den Käufern zu helfen?
Zwei Familien kaufen sich in ein Neubauprojekt ein – dann macht die Immobilienfirma pleite. So geht es vielen und Experten befürchten den Anfang einer großen Pleitewelle.
Die Bauarbeiten bei vielen Projekten von René Benkos Signa-Gruppe stocken. Auch wegen unbezahlter Rechnungen. Allein beim Hamburger Elbtower sind 37 Millionen Euro offen.
Familienunternehmer investieren in Start-ups, obwohl das gerade in der Krise besonders riskant ist. Doch die Förderung kann sich jenseits finanzieller Erfolge lohnen.
Mehr als 72.000 größere Betriebe haben ihr Gewerbe zwischen Januar und September aufgegeben, elf Prozent mehr als 2022. Allerdings wurden auch mehr Betriebe gegründet.
Mit seinem Immobilienreich demonstrierte René Benko: Hier kann einer vor Geld kaum laufen. Doch nun wankt das Imperium. Kann sein Rückzug den Kollaps verhindern?
Von Florian Gasser,
Max Hägler,
Ingo Malcher u. a.
Einst wurde der Vermieter von Co-Working-Räumen mit 47 Millionen Dollar bewertet, dann kam der Absturz. Nun hat WeWork Insolvenz angemeldet und hofft auf Sanierung.
FTX, eine der größten Börsen für digitale Währungen, ist pleite. Gründer Sam Bankman-Fried wurde in den USA schuldig gesprochen. Die wichtigsten Antworten zu dem Fall
Das chinesische Evergrande gilt als das höchstverschuldete Immobilienunternehmen der Welt. Eine mögliche Liquidation hat das oberste Gericht ein letztes Mal verschoben.
Die Warburg-Bank war eine Säule der Hamburger Gesellschaft. Dann kam es zum größten Steuerraub der bundesdeutschen Geschichte. Ihr einstiger Chef steht nun vor Gericht.
Auch im September haben mehr Firmen und Verbraucher Insolvenz angemeldet als im Vorjahr. Die Unternehmenspleiten waren im Juli um fast 40 Prozent angestiegen.
Mehr Krankenhäuser denn je gehen Pleite. Wie in der Finanzkrise sind systemrelevante Institutionen betroffen. Warum tut die Regierung nicht mehr, um sie zu schützen?
Innerhalb eines Jahres mussten viele Krankenhäuser in Deutschland Insolvenz anmelden. Die Deutsche Krankenhausgesellschaft mahnt zur Eile bei der geplanten Reform.
Der Krypto-Bankrotteur Sam Bankman-Fried steht in New York vor Gericht. Der Autor Michael Lewis hat ihn zuvor für sein neues Buch begleitet. Es ist eine irre Lektüre.
Auf die Insolvenz folgt der Stellenabbau: Der Spielwarenhersteller Haba entlässt mehr als 670 Beschäftigte. Das Werk in Eisleben in Sachsen-Anhalt wird aufgegeben.
Sein Festival Fyre wurde zur Pleite, aber machte Billy McFarland berühmt. Nach vier Jahren Gefängnis ist er wieder da – und plant das Undenkbare: ein zweites Festival.
Noch Anfang September hatte das Satiremagazin eine Pleite befürchtet. Nun sei "Titanic" durch eine erfolgreiche Spendenkampagne gerettet, sagt die Chefredakteurin.
Die Deutsche Krankenhausgesellschaft warnt vor einer "dramatischen" Unterfinanzierung der Kliniken. Auf einem bundesweiten Protesttag fordert der Verband schnelle Hilfen.
Mit viel Geld und Sonderregelungen hat der Staat in den vergangenen Jahren eine Pleitewelle verhindert. Nun rutschen wieder deutlich mehr Firmen in die Insolvenz.
Haba steckt in der Krise: Erst wurden Stellen gekürzt, dann eine Marke für Kindermode eingestellt. Nun hat der Spielzeughersteller Insolvenz in Eigenverwaltung beantragt.
Die bekannteste deutsche Satirezeitschrift steht offenbar vor der Insolvenz. Man brauche 5.000 neue Abos, sagt ein Herausgeber. Nur so komme man bis Jahresende durch.
Die PayPal-Aktie fällt, die Onlinebank N26 ist in der Krise. Viele Finanztechnologie-Unternehmen schwächeln. Drohen Insolvenzen? Was das für Kunden und Anleger bedeutet.
Die Bundesregierung will die Baubranche mit Steuererleichterungen stützen. Das hilft, wird aber den Abschwung nicht verhindern. Ihn abzuwenden, wäre deutlich teurer.
Die Aufträge in der Baubranche brechen ein, mehr und mehr Firmen sind insolvent oder geben auf. Unternehmen und Verbände warnen: Im Herbst gerät etwas ins Rutschen.
Der prominente Koch war wegen Steuerhinterziehung verurteilt worden – und sitzt nun dafür im Gefängnis. Die Haftanstalt in Landsberg bestätigte seinen Haftantritt.
Die Immobilienkrise im Land hat den chinesischen Konzern Evergrande in Schieflage gebracht. In den USA hat der hoch verschuldete Entwickler nun Gläubigerschutz beantragt.
Jürgen Bergmann hat einen Freizeitpark aufgebaut, dann ging er pleite. Seine Lebenspartnerin Doreen Stopporka übernahm. Dem Betrieb tut das gut – genau wie der Beziehung.
WeWork wollte die Arbeitswelt neu erfinden. Eine Insolvenz könnte eine gefährliche Kettenreaktion auslösen. Darin liegt aber auch eine Chance für den Co-Working-Anbieter.
Der Büroraum-Anbieter WeWork räumt wegen Geldproblemen "erhebliche Zweifel" am eigenen Fortbestehen ein. Die Aktie des Start-ups hat drastisch an Wert verloren.
Viele Länder klagen über steigende Preise. In China aber ist die Immobilienblase geplatzt und die Preise fallen – die Reaktion der Bürger verschärft die Lage noch mehr.
In den USA gehen viele katholische Bistümer in die Insolvenz. Grund sind hohe Entschädigungen an Missbrauchsopfer. Den Bischöfen ist das gar nicht so unrecht.
In der Pandemie expandierte VanMoof stark, jetzt hat der niederländische E-Bike-Hersteller erhebliche finanzielle Probleme. Filialen schließen vorerst.
Olaf Scholz: "In schweren Zeiten wächst unser Land über sich selbst hinaus"
673 KommentareRobert Habeck: Bundeswirtschaftsminister sieht kleine Betriebe in Gefahr
605 KommentareRobert Habeck: Von wegen gute Figur
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