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Iran: Ist das Atomabkommen gescheitert?

  • US-Präsident Donald Trump hat seit seinem Amtsantritt das Iran-Abkommen infrage gestellt. Anfang Mai 2018 kündigte er an, aus dem Abkommen auszusteigen und die Sanktionen gegen den Iran zu verschärfen.
  • Ende Juli 2018 erklärte sich Trump zu einem Treffen mit dem Iran bereit. Der Iran fordert, dass die USA das Abkommen wieder anerkennen und die Sanktionen fallen lassen.
  • Das Atomabkommen war 2015 zwischen dem Iran und den USA, Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Russland und China geschlossen worden.
  • Ende Dezember 2017 begannen im Iran Proteste wegen gestiegener Preise für Grundnahrungsmittel. Die Demonstrationen richteten sich auch gegen die Regierung von Präsident Hassan Ruhani.
  • Es ist die größte Protestwelle seit der umstrittenen Präsidentenwahl 2009. In den ersten Tagen wurden mehr als 300 Demonstranten festgenommen. Mindestens 20 Menschen wurden bei den landesweiten Protesten getötet.
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Muslimische Mode: Keusche Provokationen

Eine Ausstellung in Frankfurt zeigt muslimische Mode. Kopftuch, Hijab, Burka: Viele Menschen regen sich über sie auf, weil sie die alte Idee der Freiheit neu befragen.

Pflege: Sie war so stolz

Im Iran war die Mutter unseres Fotografen eine der ersten Frauen, die sich selbstständig machte. Nach einem Schlaganfall braucht sie Hilfe. Bilder eines anderen Alltags.

Joachim Gauck: "Ich habe dieses Land gehasst"

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Der Bundespräsident a. D. Joachim Gauck attestiert den Deutschen eine Neigung "zur neurotischen Feindschaft gegen das Eigene". Wir dokumentieren seine Rede.

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"Born in Evin": Politische Tränen

Was in iranischen Gefängnissen geschah, zeigt der Film "Born in Evin". Ähnliches passiert nun in der Türkei: Über 600 Babys sind derzeit mit ihren Müttern inhaftiert.

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Iran und USA: Seelenverwandte Hardliner

Donald Trump stärkt mit seiner Nahostpolitik ausgerechnet die Erzkonservativen im Iran. Dabei sind sich die Radikalen in Washington und Teheran überraschend ähnlich.

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Huawei: Ohne Rücksicht

Die Regierung von Donald Trump geht auf allen Ebenen gegen den chinesischen Hersteller Huawei vor. Es geht um viel mehr als Finanzbetrug und Spionage.