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"Islamischer Staat": Kampf gegen den IS

Was ist der "Islamische Staat"?

Die Terrororganisation "Islamischer Staat" (IS) kämpfte für einen islamischen Gottesstaat und nannte ihr lange gehaltenes Territorium "Kalifat". Ihr Einfluss reichte vom Nordirak und von Syrien bis nach Libyen. Heute kontrolliert sie nach Angaben der internationalen Anti-IS-Koalition nicht einmal mehr ein Hundertstel ihres früheren Herrschaftsgebietes.

Kurdische Milizen und die syrische Opposition haben Tausende IS-Kämpfer festgenommen, darunter auch Hunderte Personen europäischer Herkunft. US-Präsident Donald Trump forderte die betroffenen Länder auf, Gefangene mit entsprechender Staatsbürgerschaft zurückführen zu lassen, um ihnen in ihrem Herkunftsland den Prozess zu machen. In weiten Teilen der betroffenen Kriegsgebiete fehlt es an Geld und staatlicher Infrastruktur, um Kriegsgefangene vor Gericht zu stellen.

Der IS entführte und tötete Andersdenkende, versklavte Frauen und zerstörte Kulturdenkmäler. Seit 2014 ist die Dschihadistenorganisation in Deutschland verboten.

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Feminismus: Nachhilfe für die Selbstbefreiung

Der IS unterdrückte die Frauen in Rakka. Die Kurden hingegen setzen nun auf Gleichberechtigung. In einer Akademie für Feminismus sollen Frauen lernen, was das heißt.

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Islamismus: "Das Kopftuch ist das Symbol"

Die Politologin Nina Scholz und der Historiker Heiko Heinisch warnen in ihrem Buch "Alles für Allah" vor der Ausbreitung des Islamismus in Österreich. Was alarmiert sie?