: James Joyce

"Ulysses": Heiliger James!

Zehn Jahre lang wurde die legendäre Wollschläger-Übersetzung des "Ulysses" von James Joyce überarbeitet. Jetzt darf diese Fassung nicht erscheinen. Wer ist schuld?

© Frédéric Batier / X Filme 2017, James Minchin / Netflix, Hulu

Binge-Watching: Die besten TV-Serien im Oktober

Das Wetter wird schlechter, die Serien besser. "Babylon Berlin", "Suburra", "Cardinal" und "Der Report der Magd" sind unsere Favoriten des Monats.

Kazuo Ishiguro: Ruhm der Stille

Der Nobelpreis für Kazuo Ishiguro ehrt einen betörend eindringlichen Autor. Er fragt leise und unerbittlich nach, was das Leben wert ist.

© Perou

Marilyn Manson: Der Schock ist real

Marilyn Manson hat der amerikanischen Gesellschaft stets einen Zerrspiegel vorgehalten. Früher wurde er dafür geächtet. Kann sein neues Album noch provozieren?

© Mischa Lorenz/Hatje Cantz

"Die 100 wichtigsten Dinge": Das Buch für alles

Höhle, Internet, Schaum! Das Institut für Zeitgenossenschaft hat die 100 wichtigsten Dinge gekürt. Ein Buch, das dem Minimalismus den Kampf ansagt.

© Pamela Rußmann

Der Nino aus Wien: Rotwein in Reichweite

Nino Mandl alias Der Nino aus Wien ist eine Galionsfigur des Austropop. Jetzt wagt der Sänger einen künstlerischen Neubeginn.

James Salter: Tod eines Unsterblichen

Als Kampfpilot und Schriftsteller bewies James Salter Höllenmut. Sterben schien für ihn keine Option. Umso überraschender ist die Nachricht von seinem Tod. Ein Nachruf

© Peter Macdiarmid/Getty Images

Welttag des Buches: Bücher für die Ewigkeit

Weil unsere Leser viel lesen, kann man sie gut nach Buchtipps fragen. Hier eine Liste von Titeln, die unsere Leser nicht mehr loslassen – im guten wie im schlechten Sinn.

© Egmont Verlag

James Joyce: Der schäbige Rest

Der Autor kotzt ins Taxi: Alfonso Zapicos Comic "James Joyce – Porträt eines Dubliners" porträtiert den Künstler, nicht das Werk.

Mauerfall: "Wir wollten immer mehr sehen"

Der Regisseur Christian Schwochow ist froh, dass er die Träume seiner Eltern in der DDR noch teilen durfte – denn die Sehnsüchte seiner Generation findet er eher profan.

© Eoghan Kidney/Screenshot ZEIT ONLINE

Oculus Rift: Mit Joyce am Strand

James Joyces "Ulysses" ist ein Klassiker – und ein harter Brocken. Ein irischer Filmemacher möchte den Roman mit der Datenbrille Oculus Rift jetzt begehbar machen.

E R E I G N I S : Mit allen Wassern gewaschen

Triest, zu Unrecht an den Rand geschoben, lebt mit dem Gesicht zum Meer - und träumt von den vergangenen, den besseren Tagen. Aber am Horizont - lockt dort nicht der Aufbruch? Unterwegs mit Pavle Merkù, dem slowenischen Komponisten, und Pino Roveredo, dem italienischen Autor

E N T S C H E I D E N: Kafka und der Schmuserocker

Welche Musik hört jemand, der den Prozeß liest? Sie werden es nicht glauben, was der Computer des Online-Buchhändlers Amazon darauf antwortet. Ein Blick in die Seele des Kulturkonsumenten

S C H R I F T S T E L L E R : Kleine Garstigkeiten

Javier Marías kann James Joyce nicht leiden. Er hält ihn für einen spleenigen Fanatiker, dem die Literaturgeschichte völlig zu Unrecht huldigt. - Wie man niedere Instinkte stilvoll befriedigt: Javier Marías adelt die Petitesse

L I T E R A T U R : Gerühmt und unbekannt

Er hat den Rang von James Joyce und Robert Musil, er beeinflusste Elias Canetti und Michel Foucault. Aber wer liest Hermann Broch? - Auch ein halbes Jahrhundert nach seinem Tod ist Brochs Werk noch zu wenig bekannt